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Markt & Recht·14. Oktober 2026·7 Min. Lesezeit

EEG-Novelle 2027: Torschluss-Nachfrage bis 31.12.2026 nutzen

Die feste Einspeisevergütung endet laut EEG-Entwurf zum 01.01.2027. So verwandelst du die Torschluss-Nachfrage bis 31.12.2026 in planbare Anfragen.

EEG-Novelle 2027: Torschluss-Nachfrage bis 31.12.2026 nutzen

Die EEG-Novelle 2027 schafft die feste, 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab dem 1. Januar 2027 ab. Entscheidend für dich als Fachbetrieb: Nur Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb genommen werden, sichern sich noch den Bestandsschutz auf 20 Jahre Festvergütung. Das erzeugt bis Jahresende eine klare Torschluss-Nachfrage, die du systematisch in Anfragen und Aufträge umwandeln kannst, wenn du jetzt Werbung, Lead-Generierung und Vertrieb auf diesen Stichtag ausrichtest. Dieser Beitrag zeigt dir die Rechtslage nüchtern und die konkreten Hebel für mehr planbare Anfragen.


Was ändert sich mit der EEG-Novelle 2027 konkret?

Die feste Einspeisevergütung entfällt für neue Anlagen zum 1. Januar 2027 und wird durch eine zeitlich befristete Übergangszahlung plus verpflichtende Direktvermarktung ersetzt. Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf dazu am 29. Juli 2026 beschlossen.

<cite index="3-15,3-16">Kern der Novelle: Die feste Einspeisevergütung wird für Neuanlagen ab dem 1. Januar 2027 abgeschafft, zusammen mit der bisherigen Ausfallvergütung.</cite> An ihre Stelle tritt nach dem Entwurf ein neues Modell. <cite index="9-16">Vorgesehen sind eine auf 36 Monate befristete Übergangszahlung von rund 5,2 Cent je Kilowattstunde (2027 für Anlagen unter 50 kW, 2028 unter 25 kW, 2029 und 2030 unter 7 kW) und anschließend die Direktvermarktung mit einem Bonus.</cite>

Wichtig für die Kommunikation mit deinen Kunden: Das Gesetz ist noch nicht final. <cite index="9-13,9-14,9-15">Das Bundeskabinett hat die EEG-Novelle am 29. Juli 2026 beschlossen; der Bundestag berät den Regierungsentwurf am 24. September 2026 in erster Lesung, verabschiedet ist das Gesetz noch nicht.</cite> <cite index="8-4,8-5,8-6">Hintergrund ist auch, dass die EU-Beihilfegenehmigung für das EEG Ende 2026 ausläuft und ab dem 1. Januar 2027 ein neues Modell gelten soll.</cite>

Der Stichtag 31.12.2026 ist kein Marketing-Gag, sondern ergibt sich direkt aus dem Gesetzentwurf. Genau das macht die Dringlichkeit für deine Kunden echt und glaubwürdig.


Was sichert die Inbetriebnahme bis 31.12.2026?

Die Inbetriebnahme bis Jahresende sichert den bei Inbetriebnahme geltenden Vergütungssatz für volle 20 Jahre, ohne Pflicht zur Direktvermarktung. Das ist das zentrale Verkaufsargument der nächsten Monate.

<cite index="8-8,8-9,8-10">Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 in Betrieb gehen, behalten die garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre. Wer 2026 noch installiert, sichert sich den Bestandsschutz.</cite> Die aktuell gültigen Sätze stammen von der Bundesnetzagentur. <cite index="15-7,15-8,15-9">Wer jetzt eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb nimmt, erhält für bis zu 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. Diese Sätze gelten für jede Inbetriebnahme zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026.</cite>

Hier die aktuellen Sätze als Überblick für dein Beratungsgespräch:

AnlagengrößeTeileinspeisung (ct/kWh)Volleinspeisung (ct/kWh)
bis 10 kWp7,7012,22
bis 40 kWp6,6610,24
bis 100 kWp5,4410,24

<cite index="14-20,14-21">Quelle: Bundesnetzagentur, Sätze für Inbetriebnahmen vom 1. August 2026 bis 31. Dezember 2026.</cite> Für deine Argumentation gilt: <cite index="18-9">Die Sätze werden stufenweise angewendet, und maßgeblich ist das Datum der Inbetriebnahme.</cite>


Für wen lohnt sich die Torschluss-Kampagne jetzt besonders?

Besonders lohnt sie sich für Fachbetriebe mit freier Montagekapazität im vierten Quartal und kurzer Zeit von Auftrag bis Netzanschluss. Denn der Engpass ist nicht die Nachfrage, sondern die fristgerechte Inbetriebnahme.

Die Nachfrage ist strukturell vorhanden, weil die feste Vergütung auslaufende Jahre betrifft und ständig neue Anlagen hinzukommen. <cite index="1-1">Die ersten Photovoltaikanlagen haben mittlerweile das Ende der 20-jährigen Vergütungsgarantie erreicht, und Jahr für Jahr kommen neue hinzu.</cite> Für dich heißt das: Wer bis Jahresende verlässlich ans Netz bringt, hat ein hartes Differenzierungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern mit langen Wartezeiten.

Diese drei Betriebstypen profitieren am meisten:

  1. 1Betriebe mit kurzer Durchlaufzeit von Angebot über Montage bis Netzanschluss, die den 31.12. realistisch halten können.
  2. 2Betriebe mit Lagerware und eingespielten Netzbetreiber-Prozessen, bei denen die Anmeldung kein Flaschenhals ist.
  3. 3Betriebe, die ohnehin skalieren wollen und zusätzliche Anfragen durch planbare Lead-Zufuhr abfedern, statt nur auf Weiterempfehlung zu warten.
270+
betreute Fachbetriebe
2.000+
vereinbarte Vor-Ort-Termine
180+
Kunden im DACH-Raum

Wie wir diese Termine für Fachbetriebe erzeugen, siehst du auf unserer Seite Leistungen und bei den Referenzen.


Wie nutzt du die Torschluss-Nachfrage für mehr Anfragen?

Du nutzt sie, indem du Werbebotschaft, Lead-Kanal und Vertriebsprozess konsequent auf den Stichtag 31.12.2026 und auf eine realistische Inbetriebnahme ausrichtest. Entscheidend ist Geschwindigkeit in der Reaktion, nicht nur Reichweite.

Die drei Hebel im Detail:

  • Botschaft schärfen: Stelle den Stichtag und die 20-Jahre-Garantie klar in den Vordergrund, ohne das Gesetz als beschlossen darzustellen. Formuliere korrekt mit "nach aktuellem Entwurf" und "geplant".
  • Reaktionszeit drücken: Eine Torschluss-Anfrage ist zeitkritisch. Wer zwei Tage auf Rückruf wartet, ist beim Mitbewerber. Telefonische Vorqualifizierung sorgt dafür, dass nur ernsthafte, terminierte Anfragen bei dir landen.
  • Kapazität planen: Rechne rückwärts vom 31.12. Welche Anfragen kannst du realistisch noch bis Jahresende installieren? Kommuniziere das offen, statt Termine zu versprechen, die du nicht hältst.

Nicht mehr Leads sind das Ziel, sondern mehr qualifizierte Anfragen, die zu deiner Kapazität bis Jahresende passen. Alles andere erzeugt nur Frust auf beiden Seiten.

Bei Anfragenfluss setzen wir genau hier an: exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen, die nicht parallel an mehrere Betriebe gehen. Wie sich das in der Praxis anfühlt, liest du in den Kundenstimmen.


Lead-Agentur, Leadportal oder eigene Werbung: Was passt zur Torschluss-Phase?

In der kurzen Torschluss-Phase zählen Exklusivität und Reaktionsgeschwindigkeit mehr als reine Menge. Die drei Beschaffungswege unterscheiden sich darin deutlich.

KriteriumEigene WerbeanzeigenLeadportalLead-Agentur (z. B. Anfragenfluss)
Exklusivität der Anfragehoch, wenn selbst erzeugtoft geteilt an mehrere Betriebeexklusiv pro Betrieb
Vorqualifizierungselbst zu leistenje nach Portal unterschiedlichtelefonisch vorqualifiziert
Aufbauzeit bis erste Anfragelänger, Know-how nötigsofort kaufbarkurz, Setup durch Agentur
Steuerbarkeit der Regionvollteils eingeschränktauf Betriebsgebiet zugeschnitten
Interne Arbeitslasthochmittelgering
Planbarkeit des Zulaufsschwankendschwankendauf planbaren Fluss ausgelegt

Alle drei Wege können funktionieren. Für die knappe Zeit bis Jahresende ist aber entscheidend, dass du dich auf wenige, ernsthafte Anfragen konzentrierst, die regional passen und zeitnah entscheidungsreif sind. Portale sind schnell verfügbar, verteilen Anfragen aber häufig an mehrere Betriebe gleichzeitig, was in einer Torschluss-Phase zusätzlichen Preisdruck erzeugt. Eigene Werbung gibt dir volle Kontrolle, braucht aber Vorlauf und Erfahrung, die in acht bis zehn Wochen knapp werden kann.


Rechenbeispiel: Was bringt die Torschluss-Phase einem Betrieb?

Das folgende Beispiel ist bewusst vereinfacht und dient nur zur Veranschaulichung, es sind keine garantierten Werte.

Beispielannahme (keine Garantie): Ein Betrieb erhält über zehn Wochen 40 exklusive, vorqualifizierte Anfragen. Bei einer angenommenen Abschlussquote von 25 Prozent ergeben sich 10 Aufträge. Bei einem angenommenen Deckungsbeitrag von 2.500 Euro pro Anlage entspricht das 25.000 Euro zusätzlichem Deckungsbeitrag im vierten Quartal. Die konkreten Zahlen hängen immer von deiner Abschlussstärke, deinem Angebot und deiner Region ab.

Der Punkt dahinter ist nicht die exakte Zahl, sondern die Logik: In einer Phase mit erhöhter, echter Nachfrage entscheidet die Anzahl qualifizierter Kontakte über dein Jahresergebnis. Wer jetzt zu wenig im Trichter hat, verschenkt die beste Nachfragewelle seit Langem.


Dein nächster Schritt vor dem Stichtag

Die Nachfragewelle bis 31.12.2026 kommt so oder so. Die Frage ist nur, ob sie bei dir landet oder beim Mitbewerber. Wenn du in den verbleibenden Wochen planbar mehr exklusive, vorqualifizierte PV-Anfragen in deinem Gebiet willst, lass uns kurz sprechen. Wir prüfen gemeinsam, welche Anfragenmenge bis Jahresende realistisch zu deiner Montagekapazität passt und wie wir die Torschluss-Phase für dich nutzen. Sichere dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch über Kontakt oder starte direkt mit dem Konfigurator. Je früher du startest, desto mehr Inbetriebnahmen bekommst du noch vor den Stichtag.

Häufige Fragen

Wird die feste Einspeisevergütung 2027 abgeschafft?

Nach dem Regierungsentwurf zur EEG-Novelle ja. Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 beschlossen, die feste, 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen zum 1. Januar 2027 abzuschaffen. An ihre Stelle treten eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung. Der Bundestag hat das Gesetz aber noch nicht final verabschiedet.

Bis wann muss eine PV-Anlage in Betrieb sein, um die feste Vergütung zu sichern?

Maßgeblich ist die Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember 2026. Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 ans Netz gehen, behalten den bei Inbetriebnahme geltenden Vergütungssatz für 20 Jahre. Entscheidend ist das Datum der Inbetriebnahme, nicht der Vertragsabschluss.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?

Für Inbetriebnahmen zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 nennt die Bundesnetzagentur für Anlagen bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. Für größere Anlagen bis 40 bzw. 100 kWp sinken die Sätze gestaffelt.

Was kommt nach der festen Einspeisevergütung ab 2027?

Nach dem Entwurf eine auf 36 Monate befristete Übergangszahlung von rund 5,2 Cent je Kilowattstunde, gestaffelt nach Anlagengröße, und anschließend die verpflichtende Direktvermarktung mit einem Bonus. Die genaue Ausgestaltung kann sich im parlamentarischen Verfahren noch ändern.

Wie sollten PV-Betriebe die Torschluss-Nachfrage bis Jahresende bewerben?

Mit einer klaren, aber korrekten Botschaft: Stichtag 31.12.2026 und 20 Jahre Festvergütung bei Inbetriebnahme bis dahin, formuliert mit Bezug auf den aktuellen Entwurf. Wichtig ist eine sehr kurze Reaktionszeit auf Anfragen und eine ehrliche Kapazitätsplanung bis Jahresende.

Lohnen sich gekaufte Leads oder eigene Werbung in der Torschluss-Phase mehr?

In der kurzen Phase bis Jahresende zählen Exklusivität und Reaktionsgeschwindigkeit mehr als reine Menge. Eigene Werbung gibt volle Kontrolle, braucht aber Vorlauf. Portale sind schnell, verteilen Anfragen aber oft an mehrere Betriebe. Exklusive, vorqualifizierte Anfragen über eine Agentur reduzieren Preisdruck und interne Arbeitslast.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.