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Markt & Recht·16. Oktober 2026·8 Min. Lesezeit

Einspeisevergütung läuft 2027 aus: So nutzt du den Torschluss 2026

Die feste Einspeisevergütung soll für Neuanlagen zum 01.01.2027 enden. So machst du als PV-Fachbetrieb aus dem Torschluss-Effekt bis 31.12.2026 planbar mehr Anfragen.

Einspeisevergütung läuft 2027 aus: So nutzt du den Torschluss 2026

Die feste, 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung soll für neue PV-Anlagen zum 1. Januar 2027 entfallen. Nur Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, sichern sich die bekannten 7,70 ct/kWh über 20 Jahre. Für dich als PV-Fachbetrieb bedeutet das: 2026 ist ein zeitlich hart befristetes Verkaufsfenster, und jeder Monat, den du ohne klare Kampagne verstreichen lässt, kostet Abschlüsse. Der Torschluss-Effekt ist real, aber er verpufft, wenn du ihn nicht sauber in Verkaufsargumente, Werbe-Hooks und einen festen Kampagnen-Fahrplan übersetzt.

Wichtig vorab und für deine Seriosität entscheidend: Der Regierungsentwurf ist noch kein geltendes Recht. <cite index="5-15,5-16,5-17,5-18">Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 einen Regierungsentwurf beschlossen, der die feste Einspeisevergütung für alle Neuanlagen zum 1. Januar 2027 abschafft. Beschlossenes Gesetz ist das noch nicht, der Bundestag berät ab September 2026, Änderungen sind möglich.</cite> Genau diese Unsicherheit ist dein Argument: Wer jetzt baut, nimmt das Risiko aus der Entscheidung.


Was ändert sich 2027 wirklich bei der Einspeisevergütung?

Kurz: Die feste Vergütung fällt für Neuanlagen weg und wird durch eine befristete Übergangszahlung plus Direktvermarktung ersetzt. <cite index="2-6,2-7">Für neue Photovoltaikanlagen unter 25 Kilowatt entfällt ab 2027 die dauerhafte feste Einspeisevergütung. An ihre Stelle tritt eine zeitlich befristete Übergangszahlung, danach zählt vor allem der eigene Stromverbrauch.</cite>

Der Systemwechsel kommt nicht abrupt, sondern gestuft. <cite index="2-12">Wer 2027 bis 2029 baut, erhält für begrenzte Zeit noch eine gestaffelte Übergangszahlung, danach ist Direktvermarktung vorgesehen.</cite> Nach dem aktuellen Entwurf <cite index="5-5">tritt an ihre Stelle eine befristete Übergangszahlung von rechnerisch 5,2 ct/kWh für maximal 36 Monate.</cite> Diese Werte sind allerdings noch nicht final: <cite index="4-12,4-13,4-14">Nach dem aktuellen Entwurf soll die Übergangszahlung zunächst 5,20 Cent pro Kilowattstunde betragen. Ab August 2027 könnte sie auf rund 5,14 Cent sinken. Die Werte sind noch nicht beschlossen und gelten nur für entsprechend anspruchsberechtigte Photovoltaikanlagen.</cite>

Der entscheidende Satz für deine Beratung: <cite index="2-8">Bereits angeschlossene und noch bis Ende 2026 in Betrieb genommene Anlagen behalten ihre garantierte 20-Jahres-Vergütung unverändert.</cite>


Warum lohnt sich der Torschluss-Effekt gerade jetzt für PV-Betriebe?

Weil die Frist echt, hart und für jeden Hausbesitzer sofort verständlich ist. Du musst keine Angst verkaufen, du musst nur einen Fakt sauber erklären: Ab 2027 gibt es für denselben Dachstrom deutlich weniger und nur noch befristet Geld vom Netzbetreiber.

Dazu kommt ein zweiter Hebel, der schon 2025 scharf geschaltet wurde und den viele Endkunden nicht auf dem Schirm haben. <cite index="17-3">Das Solarspitzengesetz schafft die bisherige 3-Stunden-Pufferregel ab: Neue PV-Anlagen ab 2 kWp erhalten bei negativen Strompreisen sofort, ab der ersten negativen Viertelstunde, keine EEG-Vergütung mehr.</cite> Für dich ist das kein Verkaufshindernis, sondern das stärkste Argument für Speicher, Eigenverbrauch und intelligente Steuerung. <cite index="4-9">Für neue PV-Anlagen werden Eigenverbrauch, Batteriespeicher und eine intelligente Steuerung wichtiger.</cite>

Du verkaufst 2026 nicht mehr nur eine Solaranlage, du verkaufst die letzte Chance auf 20 Jahre Planungssicherheit zum alten Satz.

270+
von Anfragenfluss betreute Fachbetriebe
2.000+
vereinbarte Vor-Ort-Termine
31.12.2026
Stichtag für die feste 20-Jahres-Vergütung

Anlage 2026 vs. 2027: der direkte Vergleich für deine Beratung

Diese Tabelle ist dein wichtigstes Verkaufswerkzeug. Druck sie aus, leg sie ins Beratungsgespräch, zeig sie in der Werbeanzeige als Grafik.

KriteriumInbetriebnahme bis 31.12.2026Inbetriebnahme ab 01.01.2027 (geplant)
VergütungsmodellFeste EinspeisevergütungBefristete Übergangszahlung, danach Direktvermarktung
Vergütungsdauer20 Jahre garantiertHöchstens 36 Monate
Startsatz Teileinspeisung (bis 10 kWp)7,70 ct/kWhrund 5,2 ct/kWh (Übergang, nicht final)
PlanungssicherheitHoch, gesetzlich garantiertGering, danach Marktabhängigkeit
Bedeutung Speicher und EigenverbrauchWirtschaftlich sinnvollFaktisch Pflicht für Rentabilität

Die Sätze für 2026 sind amtlich belegt. <cite index="6-10">Die amtlichen Werte der Bundesnetzagentur liegen für Anlagen bis 10 kW bei 7,70 ct (Teileinspeisung) und 12,22 ct (Volleinspeisung).</cite> Diese Sätze gelten für Inbetriebnahmen bis Jahresende. <cite index="1-8,1-9">Aktuell beträgt die Vergütung für Überschusseinspeisung 7,70 Cent/kWh (Anlagen bis 10 kWp, Inbetriebnahme bis 31. Dezember 2026).</cite>


Welche Verkaufsargumente ziehen beim Torschluss?

Die stärksten Argumente sind faktenbasiert, nicht emotional aufgeblasen. Diese fünf überzeugen in der Praxis:

  1. 120 Jahre statt 36 Monate. Der Garantiezeitraum ist das Killerargument. Wer 2026 baut, hat vier Jahre Planungssicherheit mal fünf gegenüber der befristeten Übergangslösung.
  2. 2Fester Satz statt Marktrisiko. Ab 2027 landen Neuanlagen in der Direktvermarktung und tragen das Preisrisiko der Börse selbst.
  3. 3Bestandsschutz ist echt. <cite index="5-19">Für bestehende Anlagen ändert sich nichts, der Bestandsschutz gilt.</cite> Das nimmt die Angst, "zu früh" gekauft zu haben.
  4. 4Speicher wird zur Pflicht, nicht zur Kür. Durch die Null-Vergütung bei negativen Preisen rechnet sich Eigenverbrauch stärker denn je. Das hebt deinen Auftragswert.
  5. 5Kapazität wird 2026 knapp. Je näher der Stichtag, desto voller die Auftragsbücher aller Betriebe. Wer früh bucht, bekommt überhaupt noch einen Termin.

Verkaufe nicht die Angst vor 2027, verkaufe die Sicherheit von 2026. Das ist derselbe Fakt, aber die bessere Haltung.


Welche Werbe-Hooks funktionieren für die Kampagne?

Ein guter Hook nennt die Frist, den Nachteil und den konkreten Vorteil in einem Satz. Hier sind erprobte Muster, die du an deine Region und Marke anpasst:

  • Frist-Hook: "Ab 2027 gibt es keine garantierte Einspeisevergütung mehr. Sichere dir bis 31.12.2026 noch 20 Jahre festen Satz."
  • Vergleichs-Hook: "20 Jahre garantiert vs. 36 Monate befristet. Der Unterschied kostet dich tausende Euro."
  • Verlust-Hook: "Dein Nachbar baut 2026 und sichert sich den alten Satz. Du auch?"
  • Kapazitäts-Hook: "Nur noch begrenzte Montagetermine für Inbetriebnahme 2026. Jetzt Platz sichern."
  • Faktencheck-Hook: "Was ändert sich 2027 wirklich bei der Einspeisevergütung? Kostenlose Beratung in [Region]."

Wie sieht ein realistischer Kampagnen-Fahrplan bis 31.12.2026 aus?

Rückwärts vom Stichtag geplant, damit die Inbetriebnahme sicher ins Jahr 2026 fällt. Dieser Fahrplan ist ein Beispiel und sollte an deine Montage- und Netzbetreiber-Durchlaufzeiten angepasst werden.

PhaseZeitraum (Beispiel)FokusDein Ziel
Aufbausofort bis Ende Q1Hooks testen, Anzeigen scharf schalten, Landingpage mit VergleichstabelleErste exklusive Anfragen, Datenbasis
SkalierungQ2Bestes Set hochskalieren, Vorqualifizierung straffenVolle Pipeline, planbare Termine
VerknappungQ3 bis Mitte Q4Kapazitäts-Hook und harte Deadline kommunizierenAbschlussdruck durch echte Frist
AbverkaufMitte Q4 bis 31.12.Nur noch Projekte mit sicherer Inbetriebnahme 2026 annehmenVolle Auslastung, sauberer Jahresabschluss

Der häufigste Fehler: zu spät starten. Je näher der 31.12.2026 rückt, desto länger werden die Durchlaufzeiten bei Netzanschluss und Zählersetzung, und desto riskanter wird die Zusage "noch dieses Jahr". Wer erst im Herbst 2026 mit der Leadgenerierung beginnt, kann einen Großteil der Anfragen gar nicht mehr fristgerecht realisieren.

Wie saubere Vorqualifizierung in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen von Betrieben, die genau diesen Takt fahren.


Worauf musst du bei der Lead-Qualität im Torschluss achten?

Mehr Anfragen bringen nichts, wenn die Hälfte nicht fristgerecht bauen will oder kann. Deshalb ist Vorqualifizierung in dieser Phase wichtiger als pure Menge.

Prüfe bei jeder Anfrage drei Dinge: Ist der Interessent wirklich 2026 bauwillig, ist die Immobilie und das Dach geeignet, und ist das Budget realistisch. Exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen schlagen hier jedes billige Mengen-Portal, weil sie dir im knappen Zeitfenster keine Montagekapazität an Projekten verbrennen, die ohnehin nicht fristgerecht realisierbar sind.

Das ist genau der Ansatz, mit dem Anfragenfluss von Freiburg aus arbeitet: exklusive Anfragen, telefonisch vorqualifiziert, bevor dein Vertrieb überhaupt den Hörer in die Hand nimmt. Über 180 Kunden und mehr als 2.000 vereinbarte Vor-Ort-Termine sind die Basis dafür, dass der Torschluss 2026 für dich nicht zum Chaos, sondern zum planbaren Umsatzjahr wird.


Der Countdown läuft, und er lässt sich nicht verlängern. Wenn du 2026 zu deinem stärksten PV-Jahr machen willst, brauchst du jetzt einen Hook, eine Landingpage mit der Vergleichstabelle und eine Pipeline aus vorqualifizierten Anfragen, die bis zum Stichtag auch wirklich bauen. Lass uns im kostenlosen Erstgespräch deinen Kampagnen-Fahrplan bis 31.12.2026 durchrechnen und deine ersten Anfragen validieren. Starte direkt über unseren Konfigurator oder nimm über Kontakt auf, bevor dein Mitbewerber das Fenster zuerst nutzt.

Häufige Fragen

Wann läuft die feste Einspeisevergütung aus?

Nach dem am 29. Juli 2026 beschlossenen Regierungsentwurf zum EEG 2027 soll die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen zum 1. Januar 2027 entfallen. Nur Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, sichern sich die bekannten Sätze über 20 Jahre. Das Gesetz ist aber noch nicht final beschlossen, Änderungen im parlamentarischen Verfahren sind möglich.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 noch?

Für Anlagen bis 10 kWp liegt die Teileinspeisung seit 1. August 2026 bei 7,70 ct/kWh und die Volleinspeisung bei 12,22 ct/kWh laut amtlichen Werten der Bundesnetzagentur. Diese Sätze gelten für Inbetriebnahmen bis zum 31.12.2026 und sind dann 20 Jahre garantiert.

Was gilt ab 2027 statt der festen Vergütung?

Für Neuanlagen soll an die Stelle der festen Vergütung eine befristete Übergangszahlung von rechnerisch rund 5,2 ct/kWh für maximal 36 Monate treten, danach ist die Direktvermarktung vorgesehen. Die genauen Werte sind im Entwurf noch nicht final festgelegt.

Sind Bestandsanlagen vom Aus der Einspeisevergütung betroffen?

Nein. Für bestehende Anlagen ändert sich nichts, der Bestandsschutz gilt. Auch alle Neuanlagen, die noch bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden, behalten ihre garantierte 20-Jahres-Vergütung unverändert. Die Reform betrifft ausschließlich Neuanlagen ab Inkrafttreten der neuen Regelung.

Welche Frist ist für meine Kunden entscheidend?

Entscheidend ist die Inbetriebnahme bis zum 31.12.2026, nicht der Auftrag oder die Montage. Netzanschluss, Zählersetzung und Dokumentation müssen bis zum Stichtag abgeschlossen sein. Als Fachbetrieb solltest du Material und Elektriker-Kapazität rückwärts vom Stichtag planen und im vierten Quartal nur noch sicher realisierbare Projekte zusagen.

Welche Werbe-Hooks funktionieren beim Torschluss-Effekt am besten?

Am besten funktionieren faktenbasierte Hooks, die Frist, Nachteil und Vorteil in einem Satz nennen, zum Beispiel '20 Jahre garantiert statt 36 Monate befristet' oder 'Noch bis 31.12.2026 den alten Satz sichern'. Teste mindestens zwei Hooks parallel und arbeite mit echten, überprüfbaren Zahlen statt vager Sparversprechen.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.