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Aus dem Haus·05. Oktober 2026·10 Min. Lesezeit

Google Ads für SHK-Betriebe 2026: Praxis-Ratgeber für planbare Anfragen

Kampagnenstruktur, realistische Kosten und Vorqualifizierung: So nutzt du Google Ads 2026 gezielt für Heizungstausch, Bad-Sanierung und Wärmepumpe.

Google Ads für SHK-Betriebe 2026: Praxis-Ratgeber für planbare Anfragen

Google Ads für SHK-Betriebe funktioniert 2026 dann, wenn du nicht ein Konto für "Sanitär Heizung" baust, sondern getrennte Kampagnen pro Gewerk mit eigener Landingpage und eigenem Budget. SHK ist das umkämpfteste Handwerkssegment bei Google, weil ein einziger Auftrag schnell 8.000 bis 15.000 Euro Wert hat. Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern die Kosten pro qualifizierter Anfrage und die Abschlussrate. Wer Suchkampagnen sauber nach Heizungstausch, Bad-Sanierung und Wärmepumpe trennt, auf dedizierte Landingpages leitet und die Anfragen danach telefonisch vorqualifiziert, bekommt planbar Termine statt unsortierter Formulareingänge.

Dieser Ratgeber zeigt dir die gewerk-spezifische Kampagnenstruktur, realistische Kosten für 2026 und warum die Vorqualifizierung der Hebel ist, der aus Klicks tatsächlich Aufträge macht.


Lohnt sich Google Ads für SHK-Betriebe 2026 überhaupt?

Ja, Google Ads lohnt sich für die meisten SHK-Betriebe, weil die Auftragswerte hoch sind und die Suchenden eine konkrete Absicht haben. Der Markt gibt dir dafür Rückenwind: Die Nachfrage nach Wärmepumpen ist zurück. <cite index="16-4">Wie der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) mitteilte, stieg der Absatz um 55 Prozent auf 299.000 Stück.</cite> <cite index="11-5,11-6">Mit 299.000 verkauften Geräten und einem Marktanteil von 48 Prozent ist die Wärmepumpe erstmals das meistverkaufte Heizungssystem in Deutschland, noch vor Gas- und Ölheizungen. Der Feldbestand ist damit auf 1,9 Millionen Wärmepumpen angewachsen.</cite>

Gleichzeitig heißt das: Mehr Betriebe bewerben dieselben Suchbegriffe, der Wettbewerb steigt. <cite index="3-1,3-2,3-3">SHK ist das umkämpfteste Google-Ads-Segment im Handwerk, und das zu Recht. Eine neue Heizung bringt schnell 8.000 bis 15.000 Euro Auftragswert. Klickpreise von 3 bis 4 Euro sind da absolut rentabel.</cite> Wer hier ohne Struktur startet, verbrennt Budget. Wer strukturiert vorgeht, hat einen planbaren Anfragenkanal, den der Wettbewerber nicht einfach kopiert.

299.000
verkaufte Heizungs-Wärmepumpen 2025 (BWP)
48 %
Marktanteil der Wärmepumpe am Heizungsmarkt (BDH/BWP)
+55 %
Absatzwachstum gegenüber 2024

Bei SHK entscheidet nicht der günstigste Klick, sondern die Qualität der Anfrage und die Abschlussrate dahinter.


Was kostet Google Ads für einen SHK-Betrieb?

Rechne mit Klickpreisen von rund 3 bis 6 Euro und Kosten pro Anfrage im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich, je nach Region und Gewerk. Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil Standort, Wettbewerb und Saison stark streuen.

Die Branchendaten geben einen Korridor vor. <cite index="1-3">Klickpreise im Handwerk liegen bei 2 bis 6 Euro, deutlich günstiger als bei Rechtsanwälten oder Finanzdienstleistern.</cite> <cite index="3-6">Für die meisten lokalen Dienstleister in Deutschland sind 4 bis 6 Prozent Konversionsrate bei gut optimierten Kampagnen realistisch, bei durchschnittlichen Anfragen-Kosten von 60 bis 90 Euro.</cite> International liegen HVAC-Betriebe teils höher: <cite index="9-1">Der durchschnittliche HVAC-Betrieb zahlt laut LocaliQ-Benchmark 2025 5,31 Dollar pro Google-Ads-Klick und 45,27 Dollar pro Lead.</cite>

Wichtig für deine Planung: Die Saison treibt die Preise. <cite index="3-4">Im Herbst, wenn Heizungen nach dem ersten Kälteeinbruch ausfallen, steigen die CPCs um 20 bis 30 Prozent.</cite> Und die Preise ziehen generell an: <cite index="9-1">Der Cost per Click stieg für 75 Prozent der Home-Services-Betriebe und der CPL für 69 Prozent, mit durchschnittlich 10,51 Prozent Anstieg im Jahresvergleich.</cite>

Beispiel-Rechnung (klar als Beispiel gekennzeichnet)

Die folgende Modellrechnung ist ein Beispiel zur Einordnung, keine Garantie und kein Anfragenfluss-Angebot. Deine echten Werte hängen von Region, Gewerk und Landingpage ab.

KennzahlBeispielwert
Monatsbudget1.500 €
Ø Klickpreis4,00 €
Klicks pro Monat~375
Konversionsrate (Klick zu Anfrage)5 %
Anfragen pro Monat~19
Kosten je Anfrage~80 €
Abschlussrate (Anfrage zu Auftrag)30 %
Neue Aufträge~6
Ø Auftragswert (Heizungstausch)10.000 €

Die Zahlen zeigen das Prinzip: Schon bei moderater Abschlussrate refinanziert ein einziger Heizungstausch das gesamte Monatsbudget mehrfach. Der Hebel liegt nicht darin, den Klick um 50 Cent zu drücken, sondern die Abschlussrate zu erhöhen, und genau dort setzt die Vorqualifizierung an.


Warum getrennte Kampagnen pro Gewerk Pflicht sind

Heizungstausch, Bad-Sanierung und Wärmepumpe sind drei verschiedene Kundenreisen mit verschiedener Kaufabsicht, verschiedenem Auftragswert und verschiedener Saisonalität. Eine gemischte Kampagne verschwendet Budget, weil Google das Geld nicht sinnvoll verteilen kann.

  • Heizungstausch ist oft dringlich (Ausfall im Winter), hohe Kaufabsicht, hoher Auftragswert.
  • Bad-Sanierung ist planungsintensiv, längerer Entscheidungsprozess, viele informationale Suchen vorab.
  • Wärmepumpe ist förderungsgetrieben und stark saisonal. Relevant: <cite index="13-10">Die KfW-Heizungsförderung wird nur im Bestand gewährt, wo mittlerweile knapp 80 Prozent des Absatzes von Wärmepumpen erzielt wird.</cite>

Trenne deshalb nach Kampagne, nicht nur nach Anzeigengruppe. So steuerst du Budget, Gebote und negative Keywords pro Gewerk und siehst sauber, welcher Bereich rentabel läuft.

KriteriumHeizungstauschBad-SanierungWärmepumpe
KaufabsichtHoch, oft akutMittel, planungsintensivMittel bis hoch, förderabhängig
SaisonpeakHerbst/WinterFrühjahrFrühjahr bis Herbst
Ø Auftragswerthochmittel bis hochsehr hoch
Typische Suchintention"Heizung austauschen Kosten""Bad sanieren Angebot""Wärmepumpe Förderung + Ort"
Landingpage-FokusSchnelligkeit, Notdienst, FestpreisReferenzen, Beratung, 3D-PlanungFörderung, Wirtschaftlichkeit, Beispiele

Welche Kampagnenstruktur funktioniert bei SHK?

Starte mit Suchkampagnen (Search Ads) pro Gewerk, ergänze bei genügend Daten Local Service Ads und Performance Max. Die Reihenfolge ist entscheidend, weil die automatisierten Kampagnentypen Daten brauchen.

Schritt 1: Search Ads pro Gewerk

Baue pro Gewerk eine Kampagne mit eng gefassten Anzeigengruppen auf. Nutze "Gewerk + Ort + Intent" als Keyword-Logik. Konzentriere dich auf Keywords mit Kaufabsicht ("Heizung einbauen Kosten", "Bad sanieren Angebot") und halte informationale Begriffe raus, solange das Budget knapp ist.

Schritt 2: Local Service Ads als Pay-per-Lead-Ergänzung

<cite index="4-5">Local Service Ads sind Googles verifizierbares Format für lokale Dienstleister: Betriebe werden geprüft, erhalten das Badge und zahlen nur pro Kontakt, typisch 15 bis 40 Euro pro Lead.</cite> Für SHK sind sie sinnvoll, weil du nur für echte Anfragen zahlst. Nachteil: Die Anfrage ist nicht exklusiv und du konkurrierst direkt mit anderen Betrieben im Badge-Ranking.

Schritt 3: Performance Max erst mit Datenbasis

<cite index="4-2,4-3,4-4">Performance Max braucht Conversion-Daten. Ohne ausreichend Tracking-Daten streut er blind. Empfohlen ab 1.500 Euro pro Monat mit mindestens 30 bis 50 Conversions in der Vergangenheit.</cite> Starte also nie mit Performance Max, sondern erst, wenn deine Search-Kampagnen genug Conversions geliefert haben.

KampagnentypAbrechnungWann einsetzenRolle bei SHK
Search Adspro Klickzum EinstiegHauptkampagne
Local Service Adspro Leadab VerifizierungErgänzung, Pay-per-Lead
Performance Maxgemischtab ~30 bis 50 ConversionsSkalierung
Display/Remarketingpro Klick/Impressionfür WiederanspracheErgänzung, niedrigere Qualität

Warum die Landingpage über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Schicke Anzeigen-Traffic nie auf die Startseite, sondern auf eine dedizierte Landingpage pro Gewerk. Das ist der größte Hebel für deine Konversionsrate.

<cite index="4-7,4-8">Traffic auf die Homepage zu schicken statt auf eine dedizierte Landingpage kostet im Schnitt 60 bis 70 Prozent der möglichen Conversions.</cite> Eine gute SHK-Landingpage beantwortet in Sekunden: Was kostet es ungefähr, wie schnell kommt ihr, welche Förderung gibt es, und warum ihr. Dazu Referenzen aus der Region, ein kurzes Formular und eine sichtbare Telefonnummer.

Und ohne Messung kein Fortschritt: <cite index="4-9,4-10">Kein Conversion-Tracking eingerichtet zu haben bedeutet, dass Google blind optimiert, und du auch.</cite> Richte Conversion-Tracking für Formular und Anruf ein, bevor du den ersten Euro ausgibst.


Wie du aus Klicks planbare Termine machst: Vorqualifizierung

Der Unterschied zwischen "viele Anfragen" und "viele Aufträge" ist die Vorqualifizierung. Google liefert dir Kontakte, aber nicht jeder Kontakt ist kaufbereit, zahlungsfähig oder im richtigen Gebiet.

Genau hier liegt der Schwachpunkt vieler Konten: Das Formular füllt sich, aber ein Teil der Anfragen ist Preisvergleich, falsches Gebiet oder reine Information. Wenn jede Anfrage direkt in deinem Posteingang landet, bindet das Monteurzeit und Büro, bevor klar ist, ob überhaupt ein Projekt dahintersteht.

Exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen sind der Unterschied zwischen vollem Posteingang und vollem Terminkalender.

Bei Anfragenfluss setzen wir deshalb zwischen die Anzeige und deinen Kalender eine telefonische Vorqualifizierung: Jede Anfrage wird angerufen, auf Bedarf, Zeitrahmen, Budgetrealismus und Gebiet geprüft, und nur passende Interessenten landen als Termin bei dir. So arbeitest du nicht Formulare ab, sondern führst Verkaufsgespräche mit Menschen, die wirklich bauen oder sanieren wollen. Welche Ergebnisse Betriebe damit erzielen, zeigen unsere Kundenstimmen.


Google Ads oder Leadportal: Was passt für SHK?

Beide Wege liefern Anfragen, unterscheiden sich aber in Exklusivität und Kontrolle. Google Ads bringt dir exklusive Anfragen mit höherer Kaufabsicht, kostet aber Aufbau und Steuerung. Portale sind schneller startklar, liefern die Anfrage aber oft an mehrere Betriebe.

KriteriumGoogle Ads (eigener Kanal)Lead-Portale
Exklusivität100 Prozent, nur dumeist an mehrere Betriebe
Kaufabsichthoch (aktive Suche)gemischt, oft preissensibel
Kundenkontaktdirektteils über Portal als Mittler
Steuerbarkeithoch (Keywords, Gebiet, Budget)gering
Aufwandhöher (Setup, Optimierung)niedrig
Preismodellpro Klickpro Lead

Die Darstellung ist neutral: Portale wie Vergleichsplattformen haben ihre Berechtigung, besonders für den schnellen Start. Wer aber planbar und exklusiv wachsen will, baut sich mit Google Ads plus Vorqualifizierung einen eigenen Kanal, der ihm gehört. Mehr dazu in unseren Leistungen.


Für wen lohnt sich Google Ads bei SHK nicht?

Google Ads lohnt sich nicht, wenn du keine freien Kapazitäten hast, kein Conversion-Tracking einrichten willst oder mit Mini-Budget im hochpreisigen Wettbewerb starten musst. Dann verbrennst du Geld, ohne Lerndaten aufzubauen.

Konkret kritisch wird es, wenn:

  1. 1Dein Kalender ohnehin voll ist. Dann brauchst du eher Mitarbeitergewinnung als mehr Anfragen.
  2. 2Das Budget zu klein für den Wettbewerb ist. Bei SHK-Klickpreisen von 3 bis 6 Euro brauchst du genug Klicks, um überhaupt verlässliche Daten zu sammeln.
  3. 3Niemand die Anfragen schnell bearbeitet. Wer erst nach Tagen zurückruft, verliert den teuer bezahlten Lead an den Wettbewerb.

In allen drei Fällen ist nicht Google Ads das Problem, sondern das Drumherum. Genau das klären wir im Erstgespräch, bevor du investierst.


Dein nächster Schritt

Google Ads ist 2026 für SHK-Betriebe einer der planbarsten Anfragenkanäle, aber nur mit gewerk-spezifischer Struktur, eigenen Landingpages und Vorqualifizierung dahinter. Wenn du wissen willst, ob sich der Kanal für deine Region und dein Gewerk rechnet, lass uns deine Ausgangslage gemeinsam prüfen. Wir betreuen über 270 Fachbetriebe, haben mehr als 180 Kunden und über 2.000 Vor-Ort-Termine vermittelt, mit exklusiven, telefonisch vorqualifizierten Anfragen. Sichere dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch über den Konfigurator oder direkt über Kontakt und finde heraus, wie viele qualifizierte Anfragen in deinem Gebiet realistisch sind.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.