Google Ads für Solarteure 2026: planbar Anfragen trotz sinkender Vergütung
Google Ads funktionieren für PV-Betriebe 2026 dann, wenn du auf Suchintention statt Reichweite setzt und deine Kampagne über CPL statt CPC steuerst. So geht's.

Google Ads für Solarteure funktionieren auch 2026 planbar, wenn du deine Kampagnen konsequent über den Cost per Lead (CPL) und nicht über den Klickpreis steuerst. Die sinkende Einspeisevergütung schadet dir dabei nicht, sie verschiebt nur das Kaufargument von "Einspeisen lohnt sich" hin zu "Eigenverbrauch und Speicher senken deine Stromrechnung". Wer Suchkampagnen auf diese neue Kaufmotivation ausrichtet, gewinnt Anfragen von Menschen, die aktiv nach einem Angebot suchen, nicht von Zufallskontakten. Der entscheidende Hebel ist nicht das Budget, sondern die Kombination aus richtiger Suchintention, sauberer Landingpage und schneller telefonischer Nachfassung.
Warum lohnen sich Google Ads für PV-Betriebe trotz sinkender Einspeisevergütung?
Sie lohnen sich, weil Suchkampagnen genau die Menschen erreichen, die gerade aktiv eine PV-Anlage planen, unabhängig von der Vergütungshöhe. Die Einspeisevergütung war noch nie das Hauptargument für den Kauf, und 2026 ist sie es erst recht nicht.
Die Zahlen zeigen: Der Markt schrumpft nicht, er verschiebt sich. <cite index="11-1,11-2">Im Jahr 2025 sind rund 17,5 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland neu installiert worden, verglichen mit 17,7 Gigawatt in 2024 ein leichter Rückgang.</cite> Gleichzeitig <cite index="14-2,14-3">geht der Verband von einem nahezu konstanten Photovoltaik-Zubau aus, während das Heimsegment um rund 25 Prozent eingebrochen ist.</cite> Für dich als Fachbetrieb heißt das: Es gibt weiterhin sehr viel Nachfrage, aber sie verteilt sich auf weniger Zufallskäufer und mehr informierte, vergleichende Interessenten. Genau diese Menschen suchen bei Google.
Das entscheidende Verkaufsargument hat sich verändert. <cite index="8-12">Eigenverbrauch von Solarstrom ist mit rund 35 Cent pro Kilowattstunde eingespartem Netzstrom etwa dreimal so viel wert wie die beste Volleinspeisungsvergütung.</cite> Wer heute Suchanzeigen schaltet, verkauft also nicht mehr die Einspeisung, sondern Unabhängigkeit, Speicher und eine niedrigere Stromrechnung. <cite index="19-11">Rund 80 Prozent der neuen privaten PV-Anlagen werden inzwischen mit Speicher gebaut.</cite> Das ist deine Kampagnen-Botschaft.
Nicht die Vergütung entscheidet über deine Auftragslage, sondern ob du die Menschen erreichst, die gerade jetzt suchen.
Was kostet ein Lead über Google Ads für Solarteure?
Ein Lead über Suchkampagnen kostet für PV-Betriebe je nach Region, Wettbewerb und Anzeigenqualität typischerweise einen mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Eurobetrag. Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil der CPL von zu vielen Stellschrauben abhängt.
Statt dir eine erfundene Pauschale zu nennen, hier die Logik, mit der du deinen eigenen Ziel-CPL berechnest. Das ist wichtiger als jeder Benchmark aus dem Internet, weil dein Betrieb andere Margen und Abschlussquoten hat als der Nachbar.
Rechenbeispiel (frei gewählte Zahlen, nur zur Veranschaulichung):
- 1Dein durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro verkaufter Anlage: 3.000 Euro.
- 2Deine Abschlussquote aus einer qualifizierten Anfrage: 20 Prozent (also aus 5 Anfragen 1 Auftrag).
- 3Damit darfst du pro Anfrage rechnerisch bis zu 600 Euro ausgeben und wärst bei plus/minus null.
- 4Willst du 50 Prozent deines Deckungsbeitrags als Gewinnmarge behalten, liegt dein maximaler CPL bei 300 Euro.
Alles unter diesem Wert ist für dich profitabel. Deshalb kann ein CPL von 120 Euro für den einen Betrieb ein Verlustgeschäft und für den anderen hochprofitabel sein. Der Benchmark bist immer du selbst.
Welche Kampagnenart passt für Solarteure: Suche, Performance Max oder Display?
Für Fachbetriebe ist die klassische Suchkampagne fast immer die erste Wahl, weil sie ausschließlich Menschen mit konkreter Kaufabsicht anspricht. Performance Max und Display haben ihren Platz, sind aber für den Einstieg riskanter.
Der Unterschied liegt in der Suchintention. Wer "Photovoltaik Anbieter Freiburg" oder "PV Anlage mit Speicher Kosten" tippt, will kaufen. Wer über eine Display-Anzeige auf einer Nachrichtenseite stolpert, wollte gerade etwas ganz anderes. Für einen Betrieb mit begrenztem Budget ist die Suche daher der planbarste Kanal.
| Kriterium | Suchkampagne | Performance Max | Display |
|---|---|---|---|
| Kaufabsicht des Nutzers | sehr hoch | gemischt | niedrig |
| Steuerbarkeit | hoch | gering (Blackbox) | mittel |
| Geeignet für Einstieg | ja | eher nein | nein |
| Datenbedarf zum Funktionieren | gering | hoch | mittel |
| Typischer CPL | mittel | schwankend | hoch |
| Risiko für kleines Budget | niedrig | hoch | hoch |
Fang mit einer sauberen Suchkampagne an, sammle drei bis vier Wochen Daten und erweitere erst dann. Performance Max braucht Conversion-Daten, die du am Anfang schlicht nicht hast. Ohne diese Daten optimiert der Algorithmus ins Leere und verbrennt Budget.
Worauf musst du bei Google Ads als PV-Betrieb konkret achten?
Achte vor allem auf drei Dinge: negative Keywords, eine eigene Landingpage und die Geschwindigkeit deiner Nachfassung. An diesen drei Punkten scheitern die meisten Handwerker-Kampagnen, nicht am Budget.
Negative Keywords: Streuverluste raus
Ohne Ausschlusskeywords zahlst du für Suchanfragen wie "Photovoltaik selber bauen", "PV Ausbildung" oder "Solar Jobs". Das sind teure Klicks ohne Kaufabsicht. Eine gepflegte Negativliste ist der schnellste Hebel, um deinen CPL zu senken.
Landingpage statt Startseite
Schick den Klick niemals auf deine Startseite. Baue eine Seite, die exakt die Anzeige fortführt: ein klares Angebot, ein Formular, wenige Felder, eine Telefonnummer. Jedes zusätzliche Feld kostet dich Anfragen.
Geschwindigkeit der Nachfassung
Eine Anfrage, die du nach zwei Tagen anrufst, ist meist schon vergeben. Interessenten fragen parallel bei mehreren Betrieben an. Wer zuerst und qualifiziert anruft, gewinnt. Genau deshalb übernehmen wir bei Anfragenfluss die telefonische Vorqualifizierung, damit bei dir nur Termine mit echtem Interesse landen.
Selbst schalten oder Agentur beauftragen?
Selbst schalten lohnt sich, wenn du Zeit und Lust hast, dich monatelang in Gebotsstrategien, Conversion-Tracking und Anzeigentexte einzuarbeiten. Für die meisten Geschäftsführer ist das die teuerste Variante, weil ihre Zeit im Betrieb mehr wert ist.
| Kriterium | Selbst schalten | Spezialisierte Agentur | Lead-Portal |
|---|---|---|---|
| Zeitaufwand für dich | hoch | gering | sehr gering |
| Exklusivität der Anfrage | exklusiv | exklusiv (bei uns) | oft mehrfach verkauft |
| Steuerbarkeit CPL | selbst | gemeinsam | keine |
| Vorqualifizierung | nein | ja (bei uns telefonisch) | selten |
| Branchen-Know-how nötig | ja, hoch | liegt bei Agentur | nicht nötig |
| Planbarkeit | anfangs gering | hoch | schwankend |
Der zentrale Unterschied zwischen Agentur und Portal ist die Exklusivität. Bei einem Portal wird dieselbe Anfrage häufig an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft, du konkurrierst also sofort. Eine spezialisierte Agentur baut dir einen eigenen Kanal auf, dessen Anfragen nur dir gehören. Wir behandeln Portale hier ausdrücklich neutral, sie können für manchen Betrieb passen, sind aber ein anderes Modell mit anderer Logik.
Der Unterschied liegt selten im Preis pro Lead, sondern darin, ob die Anfrage nur dir gehört und ob sie vorher jemand geprüft hat.
Wenn du sehen willst, wie das in echten Betrieben aussieht, findest du unter Referenzen und Kundenstimmen Beispiele aus PV-, Wärmepumpen- und SHK-Betrieben.
Wie machst du deine Anfragen 2026 planbar?
Planbar werden Anfragen, wenn du drei Ebenen zusammenbringst: einen Kanal mit echter Suchintention, eine Landingpage, die aus Klicks Anfragen macht, und einen Prozess, der jede Anfrage sofort telefonisch prüft und in einen Termin verwandelt.
Die reine Anzeigenschaltung ist nur ein Drittel der Arbeit. Ohne Nachfassung verpuffen die besten Leads. Genau hier setzen wir bei Anfragenfluss an: Werbeanzeigen und eigene Lead-Generierung bringen die Anfrage, unsere telefonische Vorqualifizierung sorgt dafür, dass bei dir nur Interessenten mit echtem Bedarf und passendem Budget im Kalender landen.
Du willst wissen, welchen CPL dein Betrieb realistisch erreichen kann und ob sich ein eigener Anfragen-Kanal für dich rechnet? Dann lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch deine Zahlen durchgehen, wir prüfen gemeinsam Region, Wettbewerb und Zielmarge und zeigen dir konkret, was möglich ist. Starte jetzt mit dem Konfigurator oder buche direkt dein Erstgespräch über die Kontaktseite. Kein Verkaufsdruck, nur eine ehrliche Einschätzung für deinen Betrieb.
Häufige Fragen
Lohnen sich Google Ads für Solarteure trotz sinkender Einspeisevergütung?
Ja. Suchkampagnen erreichen Menschen mit konkreter Kaufabsicht, unabhängig von der Vergütungshöhe. Das Kaufargument hat sich nur verschoben: von der Einspeisung hin zu Eigenverbrauch und Speicher, die den Strompreis senken. Wer die Anzeigen auf diese Motivation ausrichtet, gewinnt weiterhin planbar Anfragen.
Was kostet ein Lead über Google Ads für PV-Betriebe?
Der CPL liegt je nach Region, Wettbewerb und Anzeigenqualität meist im mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. Eine Pauschale ist irreführend. Entscheidend ist dein individueller Ziel-CPL aus Deckungsbeitrag mal Abschlussquote mal gewünschter Marge.
Wie berechne ich meinen maximalen Cost per Lead?
Maximaler CPL = (Deckungsbeitrag pro Auftrag x Abschlussquote) x gewünschter Marge-Anteil. Beispiel: 3.000 Euro Deckungsbeitrag, 20 Prozent Abschlussquote und 50 Prozent Zielmarge ergeben einen maximalen CPL von 300 Euro. Alles darunter ist profitabel.
Welche Kampagnenart ist für Solarteure am besten geeignet?
Die klassische Suchkampagne, weil sie nur Nutzer mit konkreter Kaufabsicht anspricht und gut steuerbar ist. Performance Max und Display brauchen viele Conversion-Daten und bergen für kleine Budgets ein hohes Risiko. Starte mit der Suche und erweitere erst mit vorhandenen Daten.
Google Ads selbst schalten oder eine Agentur beauftragen?
Selbst schalten lohnt sich nur mit viel Zeit und Know-how in Tracking und Geboten. Für die meisten Geschäftsführer ist eine spezialisierte Agentur planbarer, weil sie exklusive Anfragen liefert und die telefonische Vorqualifizierung übernimmt. Der Unterschied zum Portal liegt vor allem in der Exklusivität.
Wie mache ich meine PV-Anfragen planbar?
Kombiniere drei Ebenen: einen Kanal mit echter Suchintention, eine Landingpage, die Klicks in Anfragen wandelt, und einen Prozess, der jede Anfrage sofort telefonisch prüft. Geschwindigkeit bei der Nachfassung entscheidet, weil Interessenten parallel bei mehreren Betrieben anfragen.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.