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Markt & Recht·27. August 2026·7 Min. Lesezeit

Wärmepumpen-Boom 2026: Planbare Anfragen für den SHK-Betrieb

BEG-Förderung 2026: 30 bis 80 Prozent für den Heizungstausch, der Markt wächst wieder. So sicherst du dir als SHK-Betrieb planbar deinen Anteil.

Wärmepumpen-Boom 2026: Planbare Anfragen für den SHK-Betrieb

Der Wärmepumpen-Boom 2026 ist real, und dein SHK-Betrieb kann sich seinen Anteil sichern, indem du nicht auf Zufalls-Empfehlungen wartest, sondern deinen Anfragenzufluss systematisierst. Die BEG-Förderung bleibt trotz Reform attraktiv: 30 Prozent Grundförderung für den Heizungstausch, in Kombination mit Klimageschwindigkeits-, Einkommens- und Familienbonus bis zu 80 Prozent. Gleichzeitig ist die Wärmepumpe im ersten Quartal 2026 erstmals das meistverkaufte Heizsystem in Deutschland geworden. Die Nachfrage ist also da. Die Frage ist nur, ob sie bei dir landet oder beim Wettbewerber. Genau das lässt sich mit gezielter Anfragen-Generierung planbar steuern.


Wie hoch ist die BEG-Förderung für Wärmepumpen 2026?

Die Grundförderung beträgt 2026 30 Prozent der förderfähigen Kosten, mit Boni sind bis zu 80 Prozent möglich. <cite index="1-4,1-5">Die Grundförderung für den Heizungstausch beträgt 2026 bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Hinzu kommen je nach Voraussetzungen weitere Boni, zum Beispiel der Klimageschwindigkeitsbonus und ein einkommensabhängiger Bonus.</cite>

Konkret bedeutet das: <cite index="1-6,1-7,1-8,1-9">Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt ab dem 21. Juli 2026 bei 16 Prozent und wird anschließend schrittweise abgesenkt. Der Einkommensbonus kann je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen 10, 30 oder 40 Prozent betragen. Insgesamt kann die Förderung für private Selbstnutzer bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten erreichen.</cite>

Wichtig für die Kalkulation deiner Angebote: <cite index="4-1,4-2,4-7,4-8">Seit dem 21.07.2026 beträgt die Grundförderung beim Heizungstausch mit einer Wärmepumpe 30 Prozent von maximal 28.000 Euro der förderfähigen Kosten, also bis zu 8.400 Euro Zuschuss. Zusätzlich sind weitere Boni und Zuschüsse möglich, insgesamt sind diese aber in der Regel auf maximal 70 Prozent der förderfähigen Wärmepumpen-Kosten begrenzt.</cite> Die 80-Prozent-Grenze greift, wenn der Einkommensbonus voll ausgeschöpft wird.

Was hat sich mit der BEG-Reform verändert?

Die Grundförderung bleibt, aber Höchstbeträge und Boni wurden umgebaut. <cite index="3-2">Der maximale Kostenansatz sinkt von 30.000 Euro auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit.</cite> Und <cite index="9-18,9-19,9-20">seit dem 21. Juli 2026 gibt es keinen Effizienzbonus mehr für Wärmepumpen. Das gilt auch dann, wenn ein natürliches Kältemittel eingesetzt oder Erdreich beziehungsweise Abwasser als Wärmequelle genutzt wird. Ebenfalls entfallen ist der frühere Emissionsminderungszuschlag für besonders emissionsarme Biomasseanlagen.</cite>

Der Klimageschwindigkeitsbonus ist der Zeitfaktor in deiner Kundenberatung: <cite index="3-8">Der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt schrittweise bis zu seinem Auslaufen im Jahr 2028.</cite> Wer jetzt handelt, bekommt mehr. Genau dieses Argument macht deine Anfragen heiß.


Wie groß ist der Wärmepumpen-Markt 2026 wirklich?

Der Markt wächst zweistellig und die Wärmepumpe ist erstmals Marktführer. <cite index="16-3">Laut BWP-Branchenstudie wurden 2025 in Deutschland rund 299.000 Heizungs-Wärmepumpen abgesetzt, ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024.</cite>

Der Trend hat sich 2026 fortgesetzt. <cite index="17-2,17-3,17-4">Im ersten Quartal 2026 wurden nach Zahlen des BDH rund 83.500 Heizungs-Wärmepumpen abgesetzt, ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Mit einem Marktanteil von 48,7 Prozent war die Wärmepumpe damit laut Bundesverband Wärmepumpe erstmals das meistverkaufte Heizsystem in Deutschland, vor der Gasheizung. Der gesamte Heizungsmarkt wuchs im selben Zeitraum um 16 Prozent auf 171.500 Geräte.</cite>

299.000
abgesetzte Wärmepumpen 2025 (BWP)
48,7 %
Marktanteil Wärmepumpe Q1 2026 (BWP/BDH)
410.000
BWP-Prognose 2026 (Basisszenario)

Für die Prognose 2026 kursieren je nach Studienstand mehrere Zahlen. <cite index="18-6">Nach den finalen Absatzzahlen für 2025 rechnet der Verband für 2026 im Business-as-Usual-Szenario mit rund 410.000 Geräten.</cite> Ein Bremsfaktor bleibt: <cite index="17-5">Der BWP mahnt Klarheit über die künftigen Förder-Rahmenbedingungen an, weil die Nachfrage stark an der Bundesförderung hängt.</cite>

Nicht der Markt ist dein Engpass. Dein Engpass ist die Sichtbarkeit bei den Eigentümern, die ohnehin gerade tauschen wollen.


Warum trotz sinkender Förderung genug Anfragen da sind

Sinkende Fördersätze bremsen die Nachfrage nicht, sie beschleunigen Kaufentscheidungen. Wenn der Klimageschwindigkeitsbonus jedes Halbjahr weiter sinkt, entsteht bei Eigentümern ein Countdown-Effekt. Das ist verkaufspsychologisch dein Vorteil, denn zögernde Interessenten werden zu Entscheidern.

Dazu kommt: <cite index="9-8,9-9">Die BEG bietet auch nach der Reform attraktive Fördermöglichkeiten. Besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen können beim Heizungstausch zunächst höhere Fördersätze erreichen.</cite> Und <cite index="6-21,6-22">für selbstnutzende Eigentümer gilt: Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, wird das für die Förderung maßgebliche Haushaltseinkommen pauschal um 10.000 Euro reduziert. Der Familienzuschlag ist unabhängig von der Anzahl der Kinder.</cite> Das erweitert deinen adressierbaren Kundenkreis deutlich.

Das eigentliche Problem der meisten SHK-Betriebe ist nicht fehlende Nachfrage, sondern dass diese Nachfrage nicht planbar ankommt. Empfehlungen sind gut, aber du kannst sie nicht auf Knopfdruck erzeugen. Genau hier setzt systematische Anfragen-Generierung an.


Lead-Portal, eigene Werbeanzeigen oder Lead-Agentur: Was passt zum SHK-Betrieb?

Die kurze Antwort: Portale liefern schnell, aber geteilt. Eigene Anzeigen sind günstig pro Klick, kosten dich aber Zeit und Know-how. Eine spezialisierte Lead-Agentur liefert exklusive, vorqualifizierte Anfragen ohne dein eigenes Marketing-Team. Welcher Weg passt, hängt von deiner Kapazität und deinem Anspruch an Qualität ab.

KriteriumLead-PortalEigene WerbeanzeigenLead-Agentur (z. B. Anfragenfluss)
ExklusivitätAnfrage oft an mehrere Betriebeexklusivexklusiv
Vorqualifizierungmeist geringselbst zu leistentelefonisch vorqualifiziert
Aufwand für dichniedrighoch (Setup, Optimierung)niedrig
Planbarkeitschwankendmittel, mit Erfahrunghoch, planbarer Zufluss
Know-how nötigneinja (Ads, Tracking)nein
Kostenmodellpro Lead, geteiltBudget plus ZeitBetreuung plus Werbebudget
Steuerung Region/Gewerkbegrenztvollvoll

Alle drei Wege sind legitim. Portale wie Aroundhome bündeln Anfragen und verteilen sie, das ist für den schnellen Start okay, führt aber oft zu Preiskämpfen, weil dieselbe Anfrage bei mehreren Betrieben liegt. Eigene Werbeanzeigen geben dir volle Kontrolle, verlangen aber laufende Optimierung. Der Weg über eine spezialisierte Agentur nimmt dir das Marketing ab und liefert Anfragen, die vor dem Termin bereits am Telefon geprüft wurden. Mehr dazu findest du unter unseren Leistungen.


Rechenbeispiel: Was ein planbarer Anfragenzufluss bewirkt

Das folgende Beispiel ist eine reine Modellrechnung zur Veranschaulichung, keine garantierte Zusage.

Beispiel (illustrativ): Angenommen, dein Betrieb erhält 20 exklusive, vorqualifizierte Wärmepumpen-Anfragen pro Monat. Bei einer angenommenen Termin-Quote von 60 Prozent sind das 12 Vor-Ort-Termine. Bei einer angenommenen Abschlussquote von 30 Prozent auf Termine ergibt das rund 3 bis 4 neue Aufträge monatlich. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert im Heizungstausch summiert sich das auf einen planbaren Umsatzstrom, den du monatlich einkalkulieren kannst.

Der entscheidende Hebel ist nicht die Menge, sondern die Planbarkeit. Wenn du weißt, wie viele qualifizierte Anfragen kommen, kannst du Monteure einplanen, Material bestellen und dein Wachstum steuern, statt zwischen Flaute und Überlastung zu pendeln.


Worauf solltest du bei der Auswahl einer Lead-Agentur achten?

Achte auf Exklusivität, echte Vorqualifizierung und Spezialisierung auf dein Gewerk. Eine gute Agentur kennt die Sprache deiner Kunden und filtert Zeitfresser heraus, bevor sie deinen Kalender blockieren.

Diese Punkte solltest du prüfen:

  1. 1Exklusivität: Bekommst du die Anfrage allein oder teilst du sie mit Wettbewerbern?
  2. 2Vorqualifizierung: Wird telefonisch geprüft, ob Eigentum, Budget und Zeithorizont passen?
  3. 3Branchenfokus: Versteht die Agentur PV, Wärmepumpe, SHK und Elektro wirklich?
  4. 4Transparenz: Siehst du nachvollziehbar, woher die Anfragen kommen?
  5. 5Referenzen: Gibt es belegbare Ergebnisse von Betrieben wie deinem?

Anfragenfluss ist genau auf diese Punkte ausgelegt: exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen für Fachbetriebe im DACH-Raum, mit Standort in Freiburg. Über 270 betreute Fachbetriebe, mehr als 180 Kunden und über 2.000 vereinbarte Vor-Ort-Termine sind die Basis, auf der wir arbeiten. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.


Fazit: Der Boom belohnt sichtbare Betriebe

Der Wärmepumpenmarkt wächst, die Förderung bleibt attraktiv und die Wärmepumpe ist Marktführer. Der Boom ist da, aber er verteilt sich nicht gleichmäßig. Er landet bei den Betrieben, die sichtbar sind und schnell mit qualifizierten Interessenten sprechen. Ob über ein Portal, eigene Anzeigen oder eine spezialisierte Agentur: Entscheidend ist, dass dein Anfragenzufluss planbar wird, statt vom Zufall abzuhängen.

Willst du wissen, wie viele exklusive, vorqualifizierte Wärmepumpen-Anfragen in deiner Region realistisch sind? Dann lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch deine Ausgangslage prüfen und deinen Anfragenfluss durchrechnen. Starte jetzt mit dem Konfigurator oder nimm direkt Kontakt auf. Je früher du sichtbar bist, desto größer dein Anteil am Boom 2026.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Wärmepumpen-Förderung 2026 maximal?

Die Grundförderung liegt 2026 bei 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit Klimageschwindigkeits-, Einkommens- und Familienbonus sind für private Selbstnutzer bis zu 80 Prozent möglich, in der Regel jedoch auf maximal 70 Prozent der reinen Wärmepumpen-Kosten begrenzt. Die maximal förderfähigen Kosten liegen für die erste Wohneinheit bei 28.000 Euro.

Was hat sich mit der BEG-Reform zum 21. Juli 2026 geändert?

Die Grundförderung von 30 Prozent bleibt, aber der maximale Kostenansatz sank von 30.000 auf 28.000 Euro. Der Effizienzbonus für Wärmepumpen und der Emissionsminderungszuschlag für Biomasse entfielen. Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt bei 16 Prozent und sinkt bis zum Auslaufen 2028 schrittweise weiter.

Lohnt sich der Heizungstausch für Kunden trotz sinkender Förderung noch?

Ja. Die BEG bleibt auch nach der Reform attraktiv, besonders für Haushalte mit niedrigem Einkommen und Familien mit einem minderjährigen Kind. Weil der Klimageschwindigkeitsbonus laufend sinkt, entsteht ein Handlungsdruck, der zögernde Eigentümer zu schnelleren Entscheidungen bewegt.

Wie groß ist der Wärmepumpenmarkt 2026?

2025 wurden laut BWP rund 299.000 Heizungs-Wärmepumpen abgesetzt, ein Plus von 55 Prozent. Im ersten Quartal 2026 waren es rund 83.500 Geräte, und die Wärmepumpe war mit 48,7 Prozent Marktanteil erstmals das meistverkaufte Heizsystem in Deutschland. Für 2026 prognostiziert der BWP im Basisszenario rund 410.000 Geräte.

Lohnt sich für SHK-Betriebe ein Lead-Portal oder eine spezialisierte Lead-Agentur?

Portale liefern schnell, verteilen Anfragen aber oft an mehrere Betriebe, was zu Preiskämpfen führt. Eine spezialisierte Lead-Agentur liefert exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen ohne eigenes Marketing-Team und sorgt für einen planbareren Zufluss. Welcher Weg passt, hängt von Kapazität und Qualitätsanspruch ab.

Worauf sollte ein Fachbetrieb bei der Auswahl einer Lead-Agentur achten?

Wichtig sind Exklusivität der Anfragen, echte telefonische Vorqualifizierung, Spezialisierung auf das eigene Gewerk, transparente Herkunft der Anfragen und belegbare Referenzen. Vorsicht bei Anbietern, die feste Abschlussquoten ohne Kenntnis des Betriebs garantieren.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.