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Markt & Recht·14. September 2026·7 Min. Lesezeit

SHK-Kunden gewinnen nach dem GModG: Technologieoffenheit als Verkaufsargument

Das GModG bringt Technologieoffenheit statt 65-Prozent-Zwang. So machst du daraus als SHK-Betrieb planbar Anfragen für Wärmepumpe, Hybrid und Heizungstausch.

SHK-Kunden gewinnen nach dem GModG: Technologieoffenheit als Verkaufsargument

Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gewinnst du als SHK-Betrieb Kunden, indem du die neue Technologieoffenheit als Beratungs- und Verkaufsargument nutzt: Der Eigentümer entscheidet jetzt frei zwischen Wärmepumpe, Hybrid, Fernwärme, Biomasse und weiterhin Gas oder Öl, und genau diese Wahlfreiheit erzeugt neuen Beratungsbedarf. Das GModG hat das alte Heizungsgesetz mit seiner starren 65-Prozent-Pflicht abgelöst und ist seit dem 29. Juli 2026 in Kraft. Für dich als Fachbetrieb heißt das: Wer jetzt sichtbar ist und schnell qualifizierte Anfragen bearbeitet, holt die verunsicherten Eigentümer ab, die zwei Jahre lang gewartet haben. Planbar wird das nur, wenn du deine Anfragen nicht dem Zufall überlässt, sondern über gezielte Werbeanzeigen und vorqualifizierte Leads steuerst.


Was ändert sich durch das GModG konkret für SHK-Betriebe?

Das GModG kippt die pauschale Erneuerbaren-Pflicht und macht den Heizungstausch technologieoffen. Damit verschiebt sich deine Rolle vom Umsetzer einer Vorschrift zum Berater einer freien Entscheidung.

<cite index="9-4,9-5,9-6,9-7">Der zentrale Paradigmenwechsel besteht darin, dass die mit der GEG-Novelle 2023 eingeführte Pflicht zur Nutzung von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei neuen Heizungen aufgehoben wird. Der Gesetzentwurf streicht ausdrücklich die bisherigen Regelungen der Paragrafen 71 ff. GEG, und die bisherige pauschale Verpflichtung entfällt sowohl für Neu- als auch Bestandsgebäude.</cite> An ihre Stelle tritt ein offener Katalog. <cite index="3-7">Das GModG ersetzt die pauschale 65-Prozent-Vorgabe durch einen technologieoffenen Rahmen: Eigentümerinnen und Eigentümer können beim Heizungstausch künftig frei zwischen Wärmepumpe, Fernwärmeanschluss, hybriden Heizungsmodellen, Biomasse sowie weiterhin Gas- und Ölheizungen wählen.</cite>

Wichtig ist auch der zeitliche Rahmen für deine Kundengespräche. <cite index="4-1,4-2,4-3">Die wesentlichen Neuregelungen gelten ab dem 29. Juli 2026, und die Bundesregierung gestaltet die Gebäudemodernisierung mit dem Gesetz technologieoffener, flexibler, praxistauglicher und einfacher.</cite> Der Heizungstausch ist außerdem entkoppelt worden. <cite index="17-9,17-10,17-11">Ein Heizungstausch darf nun vollständig entkoppelt von der Wärmeplanung der Städte und Gemeinden stattfinden. Die kommunale Wärmeplanung bleibt für Hauseigentümer dennoch wichtig, denn sie zeigt, ob vor Ort künftig Fernwärme, ein Wasserstoffnetz oder dezentrale Heizungen wie Wärmepumpen die beste Lösung sind.</cite>

Für dich sind drei Konsequenzen entscheidend:

  • Mehr Beratungsbedarf statt weniger. Wo vorher die 65-Prozent-Regel entschieden hat, muss jetzt jeder Eigentümer selbst abwägen. Das ist deine Chance auf ein Verkaufsgespräch.
  • Kein Automatismus mehr Richtung Wärmepumpe. Du musst aktiv argumentieren, warum sich welche Lösung rechnet.
  • Die Bio-Treppe wird zum Zeitargument. <cite index="3-11,3-12">Ab 1. Januar 2029 müssen neu eingebaute Öl- und Gasheizungen mindestens 10 Prozent CO2-neutrale Brennstoffe nutzen, danach stufenweise Steigerung.</cite> Das lässt sich in der Beratung als planbares Kostenrisiko fossiler Anlagen darstellen.

Warum ist Technologieoffenheit ein Verkaufsargument und kein Nachteil?

Weil Wahlfreiheit Verunsicherung erzeugt, und Verunsicherung braucht einen Experten, der einordnet. Genau diese Rolle besetzt der Fachbetrieb, der zuerst erreichbar ist.

Die Jahre der politischen Unsicherheit haben den Markt gebremst. <cite index="14-4,14-5">Die Absatzzahlen des deutschen Heizungsmarkts sind im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent gesunken, als Grund wurden unklare politische Rahmenbedingungen genannt.</cite> Diese Zurückhaltung ist ein aufgestauter Bedarf. Viele Eigentümer haben ihre Entscheidung aufgeschoben und warten auf Klarheit. Das GModG liefert diese Klarheit, aber es beantwortet nicht die eigentliche Kundenfrage: Was ist für mein Haus die richtige und günstigste Lösung?

Die 65-Prozent-Pflicht hat früher die Entscheidung getroffen. Jetzt trifft sie der Eigentümer. Und Eigentümer, die entscheiden müssen, suchen einen Fachbetrieb, der ihnen die Entscheidung abnimmt.

Gleichzeitig bleibt die Wärmepumpe technisch und wirtschaftlich zentral. <cite index="10-1,10-2,10-3">Der Absatz von Wärmepumpen in Deutschland ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen, um rund 55 Prozent, nach Branchenangaben wurden etwa 299.000 Geräte verkauft, und die Wärmepumpe bleibt damit ein zentraler Baustein der Wärmewende.</cite> Für dich heißt das: Du kannst Wärmepumpe, Hybrid und klassischen Tausch parallel bewerben, ohne dich auf eine Technologie festlegen zu müssen.

270+
betreute Fachbetriebe
2.000+
vermittelte Vor-Ort-Termine
299.000
verkaufte Wärmepumpen in DE 2025

Für welche Argumente kannst du das GModG in der Beratung nutzen?

Nutze die drei stärksten Hebel: Wahlfreiheit, Fördermittel und das Kostenrisiko fossiler Anlagen. Sie treffen genau die Fragen, die Eigentümer jetzt haben.

1. Wahlfreiheit ohne Zwang. <cite index="12-8,12-9">Im Vergleich zum alten Heizungsgesetz ist das GModG technologieoffener gestaltet und erlaubt wieder den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen, und neue Gas- und Ölheizungen sind seit dem Inkrafttreten wieder erlaubt.</cite> Das nimmt Druck aus dem Gespräch und macht dich zum neutralen Berater.

2. Förderung als Handlungsanreiz. Die Förderung bleibt attraktiv, wird aber zeitlich enger. <cite index="12-10,12-11">Ab Februar 2027 sinken die Fördersätze halbjährlich, wer jetzt handelt, sichert sich die höchsten Zuschüsse.</cite> Das ist ein echtes Dringlichkeitsargument, das du in Werbeanzeigen und im Erstgespräch sauber einsetzen kannst.

3. Kostenrisiko fossiler Energie. <cite index="18-9,18-10">Ab 2026 liegt der CO2-Preis zwischen 55 und 66 Euro pro Tonne, und auch das europäische Emissionshandelssystem EU ETS 2 trägt zu höheren Preisen bei fossilen Energieträgern bei.</cite> Kombiniert mit der Bio-Treppe wird daraus ein starkes Argument für Wärmepumpe oder Hybrid.


Wie generierst du nach dem GModG planbar Anfragen?

Planbar heißt: Du machst deine Anfragen unabhängig von Empfehlungen und Saison, indem du drei Kanäle kombinierst. Kein einzelner Kanal trägt allein.

  1. 1Eigene Werbeanzeigen (Meta, Google). Du erreichst Eigentümer im Moment der Unsicherheit und lenkst sie auf ein klares Angebot. Mehr dazu unter unsere Leistungen.
  2. 2Exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen. Anfragen, die vor der Weitergabe am Telefon geprüft werden, sparen dir Leerlauf und Fahrtwege. So landen nur echte Projekte in deinem Kalender.
  3. 3Schnelle Reaktion. Wer zuerst zurückruft, gewinnt. Der Faktor Geschwindigkeit entscheidet nach dem GModG stärker als je zuvor, weil viele Betriebe gleichzeitig um denselben aufgestauten Bedarf konkurrieren.

Der Unterschied zwischen Lead-Portal und spezialisierter Agentur ist dabei zentral. Die folgende Tabelle ordnet die gängigen Wege ein, wie SHK-Betriebe an Anfragen kommen.

KriteriumLead-Portal (z.B. Vergleichsportale)Spezialisierte Lead-AgenturEigene Anzeigen in Eigenregie
Exklusivität der AnfrageOft mehrfach verkauftIn der Regel exklusivExklusiv
VorqualifizierungMeist FormulardatenTelefonisch geprüft möglichSelbst zu leisten
Steuerbarkeit der RegionBegrenztHochHoch
Aufwand für dichGering, aber viel NachfassenGering bis mittelHoch (Know-how nötig)
Planbarkeit der MengeSchwankendVertraglich steuerbarAbhängig vom eigenen Können
KostenlogikPro Lead, teils StreuverlustPro Ergebnis/TerminMedia-Budget plus Zeit

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.


Lead-Agentur oder eigenes Marketing: Was lohnt sich für deinen Betrieb?

Eine Agentur lohnt sich, wenn du schnell Menge und Planbarkeit brauchst und intern keine Marketing-Kapazität hast. Eigenes Marketing lohnt sich, wenn du das Know-how aufbauen willst und Zeit mitbringst.

Der ehrliche Blick: Werbeanzeigen für den Heizungsmarkt zu schalten, die nach dem GModG funktionieren, ist nicht trivial. Zielgruppen, Botschaften, Landingpage und Nachfassprozess müssen zusammenspielen. Genau deshalb setzen viele Betriebe auf eine Kombination: Die Agentur liefert die vorqualifizierten Anfragen, der Betrieb konzentriert sich auf Beratung, Angebot und Montage. Wenn du wissen willst, welche Menge in deiner Region realistisch ist, prüfe das im Konfigurator.


Fazit: Aus Gesetzesänderung wird Auftragspipeline

Das GModG ist für SHK-Betriebe keine bürokratische Last, sondern ein Verkaufsanlass. <cite index="12-15,12-16">Seit dem 29. Juli 2026 gibt es Klarheit, das neue Gebäudemodernisierungsgesetz hat das bisherige Gebäudeenergiegesetz abgelöst, die umstrittene 65-Prozent-Pflicht ist gestrichen, die Förderung für Wärmepumpen bleibt aber bestehen.</cite> Diese Konstellation aus aufgestautem Bedarf, Wahlfreiheit und sinkenden Förderfristen ist selten. Wer jetzt planbar Anfragen generiert, statt auf Empfehlungen zu warten, sichert sich die Aufträge der nächsten zwei Jahre.

Willst du wissen, wie viele vorqualifizierte Anfragen für Wärmepumpe, Hybrid und Heizungstausch in deiner Region realistisch sind? Dann buche jetzt ein kostenloses Erstgespräch. Wir prüfen dein Potenzial und zeigen dir konkret, wie exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen bei dir aussehen. Starte über den Konfigurator oder direkt über Kontakt.

Häufige Fragen

Was ist das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)?

Das GModG ist der Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und seit dem 29. Juli 2026 in Kraft. Es ersetzt die pauschale 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien durch einen technologieoffenen Rahmen: Eigentümer wählen frei zwischen Wärmepumpe, Hybrid, Fernwärme, Biomasse sowie weiterhin Gas- und Ölheizungen.

Warum ist das GModG für SHK-Betriebe eine Chance?

Weil Wahlfreiheit Beratungsbedarf erzeugt. Wo früher die 65-Prozent-Regel entschied, muss jetzt jeder Eigentümer selbst abwägen. Betriebe, die sichtbar sind und schnell auf Anfragen reagieren, holen den in den Vorjahren aufgestauten Bedarf ab und gewinnen die besten Kunden.

Sind neue Gas- und Ölheizungen nach dem GModG wieder erlaubt?

Ja. Seit Inkrafttreten des GModG sind neue Gas- und Ölheizungen wieder zulässig. Allerdings müssen ab 2029 neu eingebaute Öl- und Gasheizungen über die sogenannte Bio-Treppe schrittweise CO2-neutrale Brennstoffe nutzen, was fossile Anlagen langfristig teurer macht.

Wie generiere ich als Heizungsbetrieb planbar Anfragen?

Über die Kombination aus eigenen Werbeanzeigen, exklusiven telefonisch vorqualifizierten Anfragen und schneller Reaktion. Ein einzelner Kanal reicht selten. Wichtig ist, nicht auf Empfehlungen zu warten, sondern die Anfragemenge aktiv über Media-Budget und Vorqualifizierung zu steuern.

Lead-Portal oder Lead-Agentur: Was ist besser für SHK-Betriebe?

Lead-Portale liefern oft mehrfach verkaufte Formularanfragen mit Streuverlust. Spezialisierte Agenturen setzen in der Regel auf exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen mit steuerbarer Region und Menge. Für schnelle Planbarkeit ohne eigenes Marketing-Team ist die Agentur meist der effizientere Weg.

Lohnt sich die Wärmepumpe nach dem GModG noch?

Ja. Der Wärmepumpen-Absatz stieg 2025 um rund 55 Prozent auf etwa 299.000 Geräte, und die Förderung für Wärmepumpen bleibt bestehen. Da die Fördersätze ab Februar 2027 halbjährlich sinken sollen, ist frühes Handeln ein starkes Argument in der Kundenberatung.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.