← Alle Neuigkeiten
Markt & Recht·26. Juli 2026·7 Min. Lesezeit

Solarspitzengesetz 2026: So machst du Speicherberatung zum Anfragen-Magnet

Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen: Warum das Solarspitzengesetz PV-Betrieben 2026 planbar neue Anfragen für Speicher und Eigenverbrauch bringt.

Solarspitzengesetz 2026: So machst du Speicherberatung zum Anfragen-Magnet

Das Solarspitzengesetz ist für dich als PV-Betrieb kein Umsatzrisiko, sondern ein Vertriebshebel. Seit dem 25. Februar 2025 erhalten neue PV-Anlagen keine Einspeisevergütung mehr für Strom, der bei negativen Börsenstrompreisen ins Netz fließt, und Anlagen ohne Smart Meter dürfen nur 60 Prozent ihrer Leistung einspeisen. Genau das verschiebt die Wirtschaftlichkeit vom Einspeisen hin zum Eigenverbrauch, und das macht Batteriespeicher, Energiemanagement und Beratung zum Kernprodukt. Wer dieses Thema aktiv besetzt und die richtige Anfragen-Maschine dahinter hat, gewinnt 2026 die besseren Aufträge.


Was regelt das Solarspitzengesetz konkret?

Es reduziert den finanziellen Anreiz zum Einspeisen und belohnt Eigenverbrauch und Speicherung. Das Gesetz änderte gleich mehrere Regelwerke auf einmal. <cite index="5-4">Das Gesetz beinhaltet umfassende Änderungen zentraler energierechtlicher Regelwerke, darunter des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG), des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie der Erneuerbare-Energien-Verordnung (EEV).</cite>

Für dein Verkaufsgespräch sind drei Punkte entscheidend:

  1. 1Nullvergütung bei negativen Strompreisen. <cite index="5-9">Betreiber von neu in Betrieb genommenen PV-Anlagen erhalten gemäß der Neufassung des § 51 EEG keine Einspeisevergütung mehr, wenn sie in Zeiten negativer Strompreise Strom ins Netz einspeisen.</cite> <cite index="7-3">Das gilt für EEG-geförderte PV-Anlagen ab 2 kWp sofort, ab der ersten negativen Viertelstunde.</cite>
  2. 260-Prozent-Drosselung ohne Smart Meter. <cite index="16-1">Neue PV-Anlagen von 2 bis 100 kWp ohne intelligentes Messsystem dürfen nur 60 Prozent der Nennleistung einspeisen, neue PV-Anlagen ab 2 kWp bekommen keine EEG-Vergütung bei negativem Börsenstrompreis.</cite>
  3. 3Bestandsschutz. <cite index="8-8">Bestandsanlagen sind nicht von dieser Regelung betroffen.</cite> <cite index="7-12,7-13">Anlagen mit Inbetriebnahme vor dem 25. Februar 2025 genießen Bestandsschutz.</cite>

Wichtig für die Angst-Frage jedes Kunden: Die Einspeisevergütung wird nicht abgeschafft. <cite index="8-6">Die nicht vergütete Zeit wird verrechnet und an das Ende der 20 Jahre des Förderzeitraums angehängt.</cite>


Warum ist das Solarspitzengesetz eine Chance für PV-Betriebe?

Weil es Speicher und Eigenverbrauch vom Zusatzprodukt zur Notwendigkeit macht. Die Marktlogik hat sich gedreht: Reines Einspeisen lohnt sich weniger, lokale Nutzung fast immer. <cite index="6-4">Eigenverbrauch, Energiemanagement und Batteriespeicher gewinnen an Bedeutung.</cite>

Wer seinen selbst erzeugten Strom zu Zeiten negativer Strompreise intelligent vor Ort nutzt, kann sogar noch wirtschaftlich profitieren.

Das ist deine Beratungsstory. <cite index="8-1">Für Anlagenbetreibende bedeutet das auch neue Chancen: Sie können mit intelligentem Energiemanagement und Stromspeicherung die Rentabilität ihrer Anlage erhöhen.</cite> Und die Nachfrage nach der Technik dahinter zieht an, denn <cite index="10-5">Smart-Meter und Speicher-Batterien dürften zur heiß begehrten Ware werden.</cite>

Für dich heißt das: Zwei zusätzliche Anlässe, mit denen du Kunden ansprechen kannst.

  • Neukunden, die eine PV-Anlage planen und wissen wollen, wie sie die Nullvergütung und die 60-Prozent-Regel umgehen.
  • Bestandskunden mit Anlagen ohne Speicher, denen du Nachrüstung, Energiemanagement und dynamische Tarife verkaufst.

Für wen lohnt sich die Speicher- und Eigenverbrauchsberatung?

Sie lohnt sich für nahezu jeden Betreiber einer Neuanlage und für viele Bestandskunden ohne Speicher. Der wirtschaftliche Effekt der Nullvergütung ist bezogen aufs Jahr überschaubar, aber die psychologische Wirkung beim Kunden ist groß.

<cite index="8-4">Bezogen auf die Jahresbetriebszeit einer Solaranlage betrifft die Nullvergütung nur gut 5 Prozent, jedoch gibt es dann keinen finanziellen Anreiz, Strom ins Netz einzuspeisen.</cite> Genau diese Verunsicherung ist dein Türöffner: Kunden googeln das Thema, sind irritiert und suchen einen Fachbetrieb, der es einordnet.

Besonders relevant ist die Beratung für diese Gruppen:

  • Neubauer und Sanierer mit Anlagen ab 7 kWp, für die ohnehin ein Smart Meter ansteht.
  • Kunden mit Wärmepumpe oder Wallbox, die hohen Eigenverbrauch haben und den Speicher voll ausreizen.
  • Bestandskunden, die freiwillig ins neue System wechseln oder nachrüsten wollen.

Was kostet die Kundengewinnung, und welche Wege gibt es?

Die Kosten hängen stark vom Weg ab, mit dem du Anfragen generierst. Grundsätzlich hast du drei Optionen: Leadportale, eigenes Marketing oder eine spezialisierte Agentur. Die folgende Tabelle ordnet sie für den Anwendungsfall Solarspitzengesetz und Speicherberatung ein.

KriteriumLeadportalEigenes MarketingSpezialisierte Agentur (z. B. Anfragenfluss)
Exklusivität der Anfrageoft mehrfach verkauftexklusivexklusiv
Vorqualifizierungmeist geringselbst zu leistentelefonisch vorqualifiziert
Aufwand für dichniedrighochniedrig
Steuerung der Botschaftkeinevollehohe, gemeinsam definiert
Planbarkeit des Volumensschwankendvon Know-how abhängigauf planbares Volumen ausgelegt
Passung zum Thema Speichergenerischfrei gestaltbarfachlich zugeschnitten

Ein Portal liefert schnell Kontakte, die aber häufig parallel an mehrere Betriebe gehen. Eigenes Marketing gibt dir volle Kontrolle, kostet aber Zeit und Erfahrung. Eine spezialisierte Agentur übernimmt Anzeigen, Lead-Generierung und telefonische Vorqualifizierung, sodass bei dir vorgefilterte, exklusive Anfragen ankommen. Welcher Weg passt, kannst du in unserem Konfigurator einordnen oder direkt mit uns im Erstgespräch klären.


Wie generierst du mit dem Solarspitzengesetz konkret Anfragen?

Indem du die Verunsicherung der Kunden in eine klare Beratungsbotschaft übersetzt und diese gezielt ausspielst. Das Thema hat drei Eigenschaften, die es für die Anfragengewinnung ideal machen: Es ist aktuell, es verunsichert, und es hat eine konkrete Lösung, die du verkaufst.

So gehst du vor:

  1. 1Botschaft schärfen. Eine Kernaussage, die jeder Kunde versteht: "Ab 2025 lohnt sich einspeisen weniger, selbst nutzen fast immer." Keine Paragrafen, sondern der Nutzen.
  2. 2Werbeanzeigen auf die Angst ausrichten. Frage-Anzeigen wie "Verlierst du mit deiner neuen PV-Anlage Geld bei negativen Strompreisen?" holen genau die Suchintention ab.
  3. 3Anfragen vorqualifizieren. Ein Telefonat vor dem Vor-Ort-Termin klärt Anlagengröße, Speicherinteresse und Budget, damit dein Team nur zu echten Kaufinteressenten fährt.
  4. 4Bestandskunden reaktivieren. Eine E-Mail- oder Anzeigen-Kampagne an bestehende Kunden ohne Speicher ist oft der günstigste Kanal überhaupt.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen. Den Aufbau der Kampagnen und der Vorqualifizierung findest du unter Leistungen.


Marktzahlen, die dein Beratungsgespräch stützen

Ein paar belastbare Kennzahlen helfen dir, das Thema seriös einzuordnen.

25.02.2025
Inkrafttreten Solarspitzengesetz
60 %
Einspeisegrenze ohne Smart Meter (2 bis 100 kWp)
2 kWp
ab dieser Größe greift die Nullvergütung

Zur Einordnung des Marktdrucks: <cite index="6-5">Deutschland produziert an sonnigen Tagen mittlerweile mehr Solarstrom als verbraucht wird, allein zur Mittagszeit fließen dabei fast 15 Gigawatt gleichzeitig aus PV-Anlagen ins Stromnetz.</cite> Und der Zubau geht weiter: <cite index="16-15">Ende 2024 waren in Deutschland rund 100 GW PV-Leistung installiert.</cite> Je mehr Anlagen ans Netz gehen, desto häufiger werden negative Strompreise und desto stärker das Argument für Speicher.


Anfragenfluss als Partner für PV-Betriebe

Wir bringen PV-, Wärmepumpen-, SHK- und Elektro-Fachbetriebe an planbar mehr exklusive Anfragen, über Werbeanzeigen, eigene Lead-Generierung und telefonische Vorqualifizierung.

270+
betreute Fachbetriebe
180+
Kunden
2.000+
Vor-Ort-Termine

Der Unterschied zu einem Portal: Deine Anfragen sind exklusiv und telefonisch vorqualifiziert, bevor sie bei dir landen. Du fährst nur zu Interessenten, die wirklich kaufen wollen. Wir sitzen in Freiburg und arbeiten im gesamten DACH-Raum.


Das Solarspitzengesetz verschiebt gerade den ganzen Markt in Richtung Speicher und Eigenverbrauch. Wer dieses Thema jetzt aktiv besetzt, gewinnt die größeren Aufträge, statt über den Preis zu konkurrieren. Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch prüfen, wie viele qualifizierte Speicher- und PV-Anfragen in deiner Region realistisch sind und wie deine Anfragen-Maschine dafür aussehen sollte. Starte jetzt über den Konfigurator oder buche direkt dein Erstgespräch.

Häufige Fragen

Was ändert das Solarspitzengesetz bei negativen Strompreisen?

Neue PV-Anlagen ab 2 kWp erhalten für Strom, der in Zeiten negativer Börsenstrompreise ins Netz eingespeist wird, keine Einspeisevergütung mehr. Die Regelung greift ab der ersten negativen Viertelstunde. Die entfallene Zeit wird jedoch verrechnet und ans Ende des 20-jährigen Förderzeitraums angehängt.

Gilt das Solarspitzengesetz auch für Bestandsanlagen?

Nein. Anlagen, die vor dem 25. Februar 2025 in Betrieb genommen wurden, genießen Bestandsschutz und sind weder von der Nullvergütung bei negativen Strompreisen noch von der 60-Prozent-Drosselung betroffen. Ein freiwilliger Wechsel ins neue System ist möglich.

Was bedeutet die 60-Prozent-Regel?

Neue PV-Anlagen von 2 bis 100 kWp ohne intelligentes Messsystem dürfen nur 60 Prozent ihrer installierten Nennleistung ins öffentliche Netz einspeisen. Nach Einbau eines Smart Meters mit Steuerbox und bestandenem Test darf wieder die volle Leistung eingespeist werden.

Warum ist das Solarspitzengesetz eine Chance für PV-Fachbetriebe?

Weil sich reines Einspeisen weniger lohnt und Eigenverbrauch fast immer. Batteriespeicher, Energiemanagement und dynamische Tarife werden zum Kernprodukt. Das schafft zwei Vertriebsanlässe: Neukunden mit Planungsbedarf und Bestandskunden ohne Speicher, die du zur Nachrüstung beraten kannst.

Wie gewinne ich als PV-Betrieb mit dem Thema neue Anfragen?

Übersetze die Verunsicherung der Kunden in eine einfache Botschaft (selbst nutzen schlägt einspeisen), spiele sie über Werbeanzeigen und Lead-Generierung gezielt aus und qualifiziere jede Anfrage telefonisch vor. So kommen nur kaufbereite, exklusive Interessenten bei dir an.

Leadportal oder Agentur: Was ist für Speicher-Anfragen besser?

Portale liefern schnell Kontakte, die aber oft mehrfach verkauft und wenig vorqualifiziert sind. Eine spezialisierte Agentur wie Anfragenfluss liefert exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen mit fachlich zugeschnittener Botschaft und auf planbares Volumen ausgelegt.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.