BEG-Reform 2026: Effizienzbonus weg, Klimabonus sinkt. So machst du daraus Anfragen
Seit dem 21. Juli 2026 ist der Effizienzbonus gestrichen und der Klimageschwindigkeitsbonus sinkt schrittweise. Was du Kunden jetzt rätst und wie du daraus Anfragen machst.

Seit dem 21. Juli 2026 gilt die reformierte BEG-Heizungsförderung, und für Heizungs- und SHK-Betriebe ist das eine der besten Verkaufsvorlagen der letzten Jahre. Der 5-Prozent-Effizienzbonus für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel ist ersatzlos gestrichen, und der Klimageschwindigkeitsbonus ist von 20 auf 16 Prozent gefallen. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt dieser Bonus alle sechs Monate um weitere 4 Prozentpunkte und läuft 2028 komplett aus. Deine wichtigste Botschaft an Kunden lautet deshalb: Wer 2026 handelt, sichert sich mehr Förderung als jeder, der wartet. Genau diese Dringlichkeit ist der Hebel, mit dem du aus einem trockenen Förderthema planbare Anfragen machst.
Für dich als Geschäftsführer heißt das: Das Thema Förderung ist kein Nebengeräusch mehr, sondern der stärkste Grund, warum Endkunden jetzt und nicht irgendwann anfragen. Wer die neuen Regeln sauber erklärt und in eine klare Handlungsempfehlung übersetzt, gewinnt Aufträge, bevor der Wettbewerber überhaupt zurückruft. In diesem Beitrag findest du die belastbaren Zahlen, die richtige Kundenberatung und die konkreten Wege, daraus Anfragen zu generieren.
Was hat sich mit der BEG-Reform seit Juli 2026 konkret geändert?
Die Reform kürzt Boni und senkt Höchstbeträge, während die Grundförderung erhalten bleibt. <cite index="1-8,1-9,1-10,1-11">Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue BEG-Förderrichtlinien für die energetische Sanierung und den Heizungstausch. Statt des Effizienzbonus für Wärmepumpen sowie dem Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen gibt es einen Einkommensbonus, einen Familienzuschlag und ab 2027 einen neuen Wertschöpfungsbonus für in der EU gefertigte Wärmepumpen. Gleichzeitig sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus schrittweise bis zu seinem Auslaufen im Jahr 2028.</cite>
Die vier wichtigsten Punkte für dein Kundengespräch:
- Grundförderung bleibt bei 30 Prozent. <cite index="1-13,1-14">Die Grundförderung von 30 % für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung bleibt bestehen. Der maximale Kostenansatz sinkt jedoch von 30.000 Euro auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit.</cite>
- Effizienzbonus ist Geschichte. <cite index="8-2,8-3,8-4">Der bisherige Effizienzbonus von fünf Prozent für bestimmte Wärmepumpen entfällt seit dem 21. Juli 2026. Auch den zusätzlichen Emissionsminderungszuschlag von 2.500 Euro für besonders emissionsarme Biomasseheizungen gibt es nicht mehr.</cite>
- Klimageschwindigkeitsbonus sinkt. <cite index="12-8">Der Klimageschwindigkeitsbonus für den schnellen Tausch alter Heizungen sinkt sofort von 20 auf 16 Prozent und ab Februar 2027 alle sechs Monate jeweils um weitere 4 Prozentpunkte.</cite>
- Wertschöpfungsbonus kommt. <cite index="12-2,12-3">Zum ersten Quartal 2027 soll für Wärmepumpen ein Wertschöpfungsbonus von 15 Prozent eingeführt werden, wenn die Geräte ihren Ursprung in der Europäischen Union haben. Für Wärmepumpen von außerhalb der EU gibt es diesen Wertschöpfungsbonus nicht.</cite>
Warum ist der Wegfall des Effizienzbonus für deine Kunden relevant?
Der Effizienzbonus war ein Zuschlag für besonders klimafreundliche Geräte, und sein Wegfall trifft genau die Anlagen, die du technisch empfiehlst. <cite index="8-13,8-14">Der Effizienzbonus war ein Zusatzbonus von fünf Prozent für besonders effiziente Wärmepumpen. Er galt nach den alten Regeln vor allem für Erdwärmepumpen und Luft-Wasser-Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel.</cite>
Für die Beratung bedeutet das: Kunden, die auf eine Erdwärmepumpe oder eine Propan-Luft-Wasser-Wärmepumpe geschielt haben, verlieren jetzt einen Förderbaustein, der bis zu 5 Prozent der förderfähigen Kosten ausmachte. Deine Aufgabe ist nicht, das schönzureden, sondern es einzuordnen: Der Klimageschwindigkeitsbonus mit 16 Prozent ist weiterhin der mit Abstand größte Zusatzhebel, und er ist an schnelles Handeln gekoppelt.
Der Effizienzbonus ist weg, aber der eigentliche Verkaufsgrund ist stärker denn je: Jeder Monat Verzögerung kostet den Kunden Förderung.
Wie viel Förderung gibt es 2026 noch, und wie entwickelt sich der Klimabonus?
2026 sind die Konditionen so gut wie in keinem Folgejahr, danach geht es planbar bergab. <cite index="4-4,4-5">Da die förderfähige Höchstsumme und der Klimageschwindigkeitsbonus ab 2027 schrittweise sinken, sind die Konditionen 2026 günstiger als in den Folgejahren. Ein unnötiger Aufschub verkleinert tendenziell die mögliche Förderung.</cite>
So sieht der Absenkungspfad aus, den du im Kundengespräch nutzen kannst:
| Zeitraum | Klimageschwindigkeitsbonus | Max. förderfähige Kosten (1. WE) |
|---|---|---|
| Bis 20. Juli 2026 (alt) | 20 % | 30.000 € |
| Seit 21. Juli 2026 | 16 % | 28.000 € |
| Ab 1. Februar 2027 | 12 % | 27.250 € |
| Ab 1. August 2027 | 8 % | 26.500 € |
| Ab 1. August 2028 | 0 % (entfällt) | weiter sinkend |
<cite index="7-6">Die erste weitere Absenkungsstufe folgt zum 1. Februar 2027, wenn die förderfähigen Kosten der Heizungsförderung um 750 Euro und der Klimageschwindigkeitsbonus um 4 Prozentpunkte sinken.</cite> <cite index="4-21,4-22">Ab dem 1. Februar 2027 reduziert sich der Bonus alle sechs Monate um jeweils 4 Prozentpunkte, bis er Mitte 2028 vollständig entfällt.</cite>
Wichtig für die technische Beratung: Der Klimabonus ist an den Austausch einer fossilen Altanlage gebunden. <cite index="3-1">Der Klimageschwindigkeitsbonus wird beim Wärmepumpentausch nicht gewährt, da dieser den Austausch fossiler Heizungen voraussetzt.</cite> Prüfe also früh, ob die Ausgangssituation des Kunden überhaupt bonusfähig ist.
Was solltest du Kunden jetzt konkret raten?
Rate zu schneller, aber sauber vorbereiteter Umsetzung, denn die Reihenfolge entscheidet über die Förderung. Die zwei Kernbotschaften:
- 1Schnelligkeit lohnt sich, aber wegen der Frist, nicht wegen Panik. <cite index="3-9,3-10,3-11">Ab dem 1. Februar 2027 sinken der Klimageschwindigkeitsbonus und die förderfähigen Höchstkosten alle sechs Monate. Wer den Antrag früh stellt, sichert sich damit den höchsten Fördersatz und den vollen Kostenrahmen.</cite>
- 2Reihenfolge zwingend beachten. <cite index="14-10">Wer den Vertrag mit dem Heizungsbauer unterschreibt und danach den KfW-Antrag stellt, verliert die Förderung vollständig; rückwirkend zahlt die KfW nicht.</cite>
Der Ablauf, den du dem Kunden erklärst: <cite index="9-13">Zur Antragstellung im Portal „Meine KfW“ erstellt das ausführende Fachunternehmen oder ein Energieeffizienz-Experte zunächst die Bestätigung zum Antrag (BzA) und nach Abschluss der Arbeiten die Bestätigung nach Durchführung (BnD).</cite>
Rechenbeispiel (Beispiel, keine Zusage)
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie sich die neuen Sätze auswirken. <cite index="13-5,13-6,13-7,13-8,13-9,13-10">Ein Hauseigentümer ersetzt seine 25 Jahre alte Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Gesamtkosten für Gerät, Installation, neue Heizkörper und Bohrung betragen 40.000 Euro. Für die erste Wohneinheit berücksichtigt die KfW bis 31. Januar 2027 höchstens 28.000 Euro. Mit 30 Prozent Grundförderung beträgt der Zuschuss 8.400 Euro. Kommt der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozentpunkten hinzu, steigt die Förderquote auf 46 Prozent und der Zuschuss auf 12.880 Euro.</cite> Rechne das mit dem sinkenden Bonus für 2027 gegen, und der Kunde sieht sofort, was Warten kostet.
Wie machst du aus der Reform planbare Anfragen?
Indem du die Frist zum Aufhänger deiner gesamten Kundenansprache machst, statt allgemein über Heizungen zu reden. Menschen reagieren auf konkrete Deadlines und drohenden Verlust deutlich stärker als auf abstrakte Produktvorteile. Genau das liefert dir die BEG-Reform frei Haus.
Drei Wege, die für Fachbetriebe funktionieren:
- Werbeanzeigen mit Frist-Botschaft. Statt „Wir bauen Wärmepumpen“ läuft die Anzeige mit „Klimabonus sinkt ab Februar 2027, jetzt Förderung prüfen lassen“. Die Deadline erzeugt Klicks und Anfragen. Wie das für Handwerksbetriebe sauber aufgesetzt wird, zeigen wir unter unseren Leistungen.
- Eigene Lead-Generierung mit Förder-Check. Ein einfacher Rechner oder ein Förder-Quick-Check als Einstieg qualifiziert Interessenten vor und liefert dir Kontaktdaten. Wer wissen will, wie viel Zuschuss er verliert, hinterlässt eher seine Nummer.
- Telefonische Vorqualifizierung. Nicht jede Anfrage ist bonusfähig, weil der Klimabonus den Austausch einer fossilen Altanlage voraussetzt. Eine vorgeschaltete telefonische Prüfung sortiert genau das, sodass dein Vertrieb nur mit Terminen spricht, bei denen die Förderung greift.
Die stärkste Anzeige verkauft 2026 keine Wärmepumpe, sie verkauft die Angst vor verlorener Förderung.
Genau hier setzt Anfragenfluss an: Wir liefern exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen, damit dein Team nicht mit „Ich schaue mich nur um“-Kontakten Zeit verliert, sondern mit Eigentümern spricht, die einen förderfähigen Heizungstausch planen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.
Für wen lohnt sich die neue Förderung besonders?
Besonders für selbstnutzende Eigentümer mit fossiler Altanlage und niedrigem bis mittlerem Einkommen, weil sich hier alle Boni stapeln. <cite index="9-11,9-12">Die Grundförderung lässt sich mit verschiedenen Boni (Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus) bis zu einem Zuschuss von 80 % (max. 22.400 €) erhöhen.</cite> Vermieter erhalten dagegen nur die Grundförderung. Genau diese Unterscheidung solltest du in der Vorqualifizierung sauber abfragen, denn sie entscheidet über die Höhe des möglichen Zuschusses und damit über die Abschlusswahrscheinlichkeit.
Für dich als Betrieb bedeutet das: Je präziser deine Anfragen vorqualifiziert sind, desto höher die Abschlussquote deiner Termine. Wenn du das nicht selbst leisten willst, sprich mit uns über eine Anfragen-Validierung.
Trust-Signale von Anfragenfluss: Wir betreuen 270+ Fachbetriebe, arbeiten mit 180+ aktiven Kunden zusammen und haben über 2.000 Vor-Ort-Termine für PV-, Wärmepumpen-, SHK- und Elektrobetriebe organisiert. Alle Anfragen sind exklusiv und telefonisch vorqualifiziert. Unser Standort ist Freiburg.
Die BEG-Reform 2026 ist kein Grund zur Sorge, sondern dein stärkstes Verkaufsargument für die nächsten Monate. Der Klimabonus sinkt planbar, der Effizienzbonus ist weg, und jeder Monat Zögern kostet deine Kunden Geld. Wer diese Botschaft jetzt in Werbeanzeigen, Förder-Checks und vorqualifizierte Anrufe übersetzt, füllt seinen Auftragskalender, während der Wettbewerb noch überlegt. Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch prüfen, wie viele förderfähige Anfragen in deinem Einzugsgebiet realistisch sind, und wie wir sie exklusiv für dich vorqualifizieren. Jetzt unverbindliches Erstgespräch anfragen oder direkt dein Anfragen-Potenzial im Konfigurator ermitteln.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.