Ende der Einspeisevergütung ab 2027: So machst du daraus Anfragen
Ab 2027 fällt die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen. Die letzten Wochen 2026 sind dein stärkstes Verkaufsargument. So machst du daraus Anfragen.
Das Ende der festen Einspeisevergütung ab 2027 ist für dich als PV-Fachbetrieb kein Problem, sondern der stärkste Verkaufsanlass des Jahres. Wer seine Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich nach dem Kabinettsentwurf den bekannten Vergütungssatz für 20 Jahre. Ab dem 1. Januar 2027 gilt das nicht mehr, dann greift schrittweise die Direktvermarktungspflicht. Genau diese Stichtags-Deadline erzeugt bei deinen potenziellen Kunden echte Dringlichkeit, und Dringlichkeit ist der Treiber, der aus Interessenten Auftraggeber macht. In diesem Artikel liest du, was sich rechtlich wirklich ändert, wie du die Deadline sauber und ehrlich als Argument nutzt und wie du in den letzten Wochen des Jahres planbar mehr qualifizierte Anfragen bekommst.
Was ändert sich rechtlich ab 2027 wirklich?
Ab 2027 soll die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen auslaufen und durch die verpflichtende Direktvermarktung ersetzt werden. <cite index="15-11,15-12,15-13,15-14,15-15,15-16">Das Kabinett hat am 29. Juli 2026 die EEG-Novelle beschlossen: Die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen soll ab 2027 enden. Bestandsanlagen bleiben geschützt.</cite>
Wichtig für deine Beratung: Das ist noch nicht in Kraft. <cite index="13-1">Die EEG-Novelle ist noch im Gesetzgebungsverfahren.</cite> <cite index="2-6,2-7,2-8">Im Herbst berät der Bundestag über die Gesetze. Insider rechnen damit, dass sich anschließend noch ein Nachbesserungsbedarf ergibt, sodass die Gesetze wohl erst Ende 2026 verabschiedet werden und zum 1. Januar in Kraft treten.</cite> Zusätzlich ist die beihilferechtliche Genehmigung der EU nötig. Das heißt für dich: Kommuniziere immer als "geplant" und "nach aktuellem Entwurf", nie als bereits geltendes Recht. Das schützt dich und macht dich glaubwürdiger als reißerische Wettbewerber.
Statt eines harten Endes ist ein gestuftes Übergangsmodell vorgesehen. <cite index="1-16,1-17,1-18,1-19,1-20">Für Photovoltaikanlagen unter 50 kW, die 2027 in Betrieb genommen werden, soll die Übergangszahlung bis zum Ende des 36. Monats nach der Inbetriebnahme gelten. 2028 sinkt die Leistungsgrenze auf unter 25 kW. Für 2029 und 2030 sind nur noch Neuanlagen unter 7 kW vorgesehen. Ab 2031 soll die reguläre Übergangszahlung für Neuanlagen vollständig entfallen.</cite>
Auch der Vergütungssatz selbst wird für Neuanlagen vereinheitlicht und gesenkt. <cite index="16-9">Der anzulegende Wert für nicht ausgeschriebene Solaranlagen wird auf einheitlich 6,2 ct/kWh festgelegt, die bisher höheren Werte für Gebäudeanlagen und die Leistungsklassen bis 10 kW und bis 40 kW entfallen.</cite> Und: <cite index="2-2">Eine Volleinspeisung wird ab 2027 nicht mehr möglich sein.</cite>
Warum ist der Bestandsschutz dein stärkstes Argument?
Weil er real, dauerhaft und für deinen Kunden bares Geld wert ist. Der Bestandsschutz ist kein Marketing-Versprechen, sondern die verlässlichste Konstante des EEG.
<cite index="14-4">Wer in Deutschland eine Photovoltaikanlage betreibt und Solarstrom ins öffentliche Netz einspeist, erhält für jede Kilowattstunde einen festen Cent-Betrag, für exakt 20 Jahre ab dem Datum der Inbetriebnahme.</cite> <cite index="14-5,14-6,14-7">Der Vergütungssatz wird beim Bau der Solaranlage einmalig festgeschrieben und gilt für die gesamte Laufzeit. Spätere Gesetzesänderungen, sinkende Börsenpreise oder politische Kurswechsel ändern daran nichts. Deutschland hat in über 25 Jahren EEG-Geschichte noch nie rückwirkend Vergütungssätze für Bestandsanlagen gekürzt.</cite>
Das gilt ausdrücklich auch für Anlagen, die dieses Jahr noch ans Netz gehen. <cite index="13-2,13-3">An der bereits fixen Einspeisevergütung für Bestandsanlagen ändert sich nichts. Das gilt auch für PV-Anlagen, die noch 2026 ans Netz gehen.</cite>
Deine Botschaft ist nicht "Torschluss", sondern "gesicherte Kalkulierbarkeit". Der Kunde, der 2026 baut, weiß auf den Cent, was er 20 Jahre lang bekommt. Wer wartet, kauft Unsicherheit.
Warum lohnt sich PV auch nach 2027 noch, und warum ist das für dich gut?
Weil der eigentliche Werttreiber schon lange nicht mehr die Einspeisung ist, sondern der Eigenverbrauch. Genau deshalb hast du auch nach 2027 ein starkes Angebot, nur mit anderem Schwerpunkt.
<cite index="16-11">Der eigentliche Werttreiber ist längst nicht mehr die Vergütung für eingespeisten Strom, sondern der Eigenverbrauch.</cite> <cite index="14-14">Eigenverbrauch von Solarstrom ist mit rund 35 Cent pro kWh eingespartem Netzstrom etwa dreimal so viel wert wie die beste Volleinspeisungsvergütung.</cite> Das bedeutet: Speicher, Wärmepumpe und Wallbox werden zu deinen zentralen Verkaufsbausteinen. Wer den Eigenverbrauch maximiert, ist von der sinkenden Einspeisung kaum noch abhängig.
Für dich als Fachbetrieb heißt das doppelt gute Nachrichten:
- 1Bis Jahresende 2026: Du verkaufst mit dem Deadline-Argument (gesicherte 20 Jahre Vergütung).
- 2Ab 2027: Du verkaufst mit dem Autarkie-Argument (Speicher, Wärmepumpe, E-Auto, maximaler Eigenverbrauch). Höhere Anlagenkomplexität bedeutet oft auch höheren Auftragswert.
Nutze beide Argumente parallel, statt Angst vor 2027 zu schüren. Kunden merken den Unterschied zwischen ehrlicher Beratung und Panikmache.
Wie nutzt du die letzten Wochen 2026 konkret als Anfragen-Booster?
Indem du die Deadline sichtbar machst, Dringlichkeit sauber kommunizierst und deine Anfragen-Kanäle jetzt hochfährst, statt auf Empfehlungen zu warten. Hier die konkreten Hebel.
1. Kommunikation umstellen auf die Deadline. Jede Anzeige, jede Landingpage, jedes Erstgespräch sollte die Kernaussage tragen: Inbetriebnahme bis 31.12.2026 sichert 20 Jahre feste Vergütung. Das ist ein echtes, überprüfbares Argument, kein künstlicher Rabatt.
2. Realistische Kapazität einplanen. Warne deine Kunden fair: Die Inbetriebnahme braucht einen freien Zähler-Termin des Messstellenbetreibers. Wer im Dezember bestellt, kommt womöglich nicht mehr rechtzeitig ans Netz. Das erzeugt gesunde Dringlichkeit und schützt dich vor Versprechen, die du nicht halten kannst.
3. Anfragen-Kanäle aktiv befüllen. Empfehlungen allein sind nicht planbar. Wer in diesen Wochen skalieren will, braucht steuerbare Kanäle: gezielte Werbeanzeigen, eigene Lead-Generierung und telefonische Vorqualifizierung, damit dein Vertrieb nur mit echten Interessenten spricht. Genau darauf ist Anfragenfluss spezialisiert.
4. Vorqualifizierung nutzen, um Zeit zu sparen. In der heißen Phase zum Jahresende ist deine Vertriebszeit der Engpass. Exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen sorgen dafür, dass du nur Termine mit kaufbereiten Interessenten wahrnimmst.
Was ändert sich 2026 vs. ab 2027 im Überblick?
Kurz gesagt: 2026 herrscht Planungssicherheit mit fester Vergütung, ab 2027 kommt der Umstieg in die Direktvermarktung. Die Tabelle zeigt die Kernpunkte, die deine Kunden wirklich interessieren.
| Kriterium | Inbetriebnahme bis 31.12.2026 | Inbetriebnahme ab 01.01.2027 (Entwurf) |
|---|---|---|
| Feste Einspeisevergütung | Ja, 20 Jahre garantiert | Nein, Auslauf für Neuanlagen |
| Vergütungsmodell | Bekanntes EEG, fester Satz | Direktvermarktung + befristete Übergangszahlung |
| Volleinspeisung möglich | Ja | Nein |
| Vergütungssatz (nicht ausgeschrieben) | Nach Leistungsklasse gestaffelt | Einheitlich 6,2 ct/kWh (Basiswert) |
| Bestandsschutz | Voll, dauerhaft | Nur für Altanlagen vor Stichtag |
| Werttreiber der Anlage | Vergütung + Eigenverbrauch | Vor allem Eigenverbrauch + Speicher |
Diese Übersicht ist beispielhaft und bildet den Stand des Kabinettsentwurfs vom Sommer 2026 ab. <cite index="8-5,8-6,8-7,8-8">Bestehende Anlagen genießen vollen Bestandsschutz. Der bei Inbetriebnahme zugesicherte Vergütungssatz gilt für 20 Jahre plus den Rest des Inbetriebnahmejahres. Für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 in Betrieb genommen worden sind, bleibt das bisherige Recht anwendbar.</cite>
Was kostet dich Untätigkeit in diesen Wochen?
Die eigentliche Gefahr ist nicht die Gesetzesänderung, sondern eine leere Pipeline zum Jahresende. Wenn die Nachfrage anzieht, weil Endkunden von der Deadline hören, entscheidet die Frage: Landen diese Anfragen bei dir oder bei deinem Wettbewerber?
Der Markt reagiert bereits spürbar auf angekündigte Verschärfungen. <cite index="3-10">Schon nach Inkrafttreten des Solarspitzengesetzes hatte das Interesse privater Eigentümer merklich abgenommen.</cite> Umso wichtiger ist es, die aktuelle Deadline-Chance jetzt zu nutzen, solange die Argumentation zieht und die Zähler-Termine noch machbar sind.
Wie das in der Praxis aussieht, siehst du in unseren Referenzen und Kundenstimmen. Fachbetriebe, die ihre Anfragen aktiv steuern, gehen nicht mit einer leeren Pipeline ins neue Jahr.
Für wen lohnt sich der Deadline-Fokus jetzt besonders?
Für jeden Fachbetrieb mit freien Montagekapazitäten und einem Vertrieb, der noch Termine aufnehmen kann. Wenn du in den letzten Wochen 2026 noch Anlagen ans Netz bringen kannst, ist jede zusätzliche qualifizierte Anfrage direkt Umsatz.
Besonders profitierst du, wenn du:
- Speicher und Wärmepumpe aktiv mitverkaufst, denn das trägt dein Angebot auch über 2027 hinaus.
- planbare Anfragen brauchst, statt auf saisonale Empfehlungswellen zu warten.
- Vertriebszeit sparen willst und nur mit vorqualifizierten Interessenten sprechen möchtest.
Genau hier setzt Anfragenfluss an: exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen für PV-, Wärmepumpen-, SHK- und Elektro-Fachbetriebe, damit du die verbleibenden Wochen 2026 maximal ausschöpfst.
Die Deadline zum Jahresende ist ein Geschenk, aber nur, wenn die Anfragen auch bei dir ankommen. Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch prüfen, wie viele qualifizierte PV-Anfragen in deiner Region noch bis Jahresende realistisch sind und wie wir deine Pipeline gezielt füllen. Starte jetzt mit der unverbindlichen Anfragen-Einschätzung über unseren Konfigurator oder nimm direkt Kontakt auf. Je früher du die Kanäle aktivierst, desto mehr Anlagen bringst du 2026 noch ans Netz.
Häufige Fragen
Wird die Einspeisevergütung 2027 wirklich abgeschafft?
Nach dem Kabinettsbeschluss vom 29. Juli 2026 soll die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 2027 auslaufen und durch die Direktvermarktung ersetzt werden. Das Gesetz ist aber noch im parlamentarischen Verfahren und benötigt zusätzlich die beihilferechtliche Genehmigung der EU. Kommuniziere es deinen Kunden gegenüber daher immer als geplant, nicht als bereits final beschlossen.
Bleibt der Bestandsschutz für Anlagen aus 2026 erhalten?
Ja. Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 in Betrieb genommen werden, gelten nach dem Entwurf als Bestandsanlagen und behalten ihre feste Einspeisevergütung für 20 Jahre. Deutschland hat in über 25 Jahren EEG-Geschichte noch nie rückwirkend Vergütungssätze für Bestandsanlagen gekürzt.
Was zählt für den Stichtag, Bestellung oder Inbetriebnahme?
Maßgeblich ist das Datum der Inbetriebnahme, nicht das der Bestellung. Deshalb ist ein freier Zähler-Termin des Messstellenbetreibers entscheidend. Weise deine Kunden fair darauf hin, dass eine späte Bestellung im Dezember womöglich nicht mehr rechtzeitig ans Netz kommt.
Lohnt sich Photovoltaik ab 2027 überhaupt noch?
Ja. Der eigentliche Werttreiber ist längst der Eigenverbrauch, nicht die Einspeisung. Eingesparter Netzstrom ist deutlich mehr wert als die Einspeisevergütung. Ab 2027 verkaufst du daher stärker über Speicher, Wärmepumpe und Wallbox zur Maximierung des Eigenverbrauchs.
Wie nutze ich die Deadline als Fachbetrieb fair als Verkaufsargument?
Kommuniziere die gesicherte Planbarkeit statt Panik: Wer 2026 in Betrieb geht, kennt seinen Vergütungssatz für 20 Jahre. Formuliere Neuerungen immer als nach aktuellem Entwurf und noch nicht final beschlossen. Ehrliche Dringlichkeit wirkt glaubwürdiger und verkauft besser als übertriebene Torschlusspanik.
Wie bekomme ich in den letzten Wochen 2026 planbar mehr PV-Anfragen?
Über steuerbare Kanäle statt reiner Empfehlungen: gezielte Werbeanzeigen, eigene Lead-Generierung und telefonische Vorqualifizierung. So sprichst du nur mit kaufbereiten Interessenten und sparst Vertriebszeit in der heißen Phase. Anfragenfluss liefert exklusive, vorqualifizierte Anfragen für PV-Fachbetriebe. In einem kostenlosen Erstgespräch prüfen wir das Potenzial in deiner Region.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.