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Markt & Recht·23. August 2026·8 Min. Lesezeit

EEG 2027 als Kaufanlass: So gewinnst du 2026 planbar PV-Anfragen

Der Wegfall der festen Einspeisevergütung ab 2027 ist der stärkste Kaufanlass 2026. So machst du aus dem Stichtag planbare PV-Anfragen für deinen Betrieb.

EEG 2027 als Kaufanlass: So gewinnst du 2026 planbar PV-Anfragen

Der Stichtag 31.12.2026 ist dein stärkster Verkaufshebel des Jahres. Wer seine PV-Anlage bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich 20 Jahre feste Einspeisevergütung nach heutigem Recht. Für Neuanlagen ab dem 1. Januar 2027 soll die feste Einspeisevergütung dagegen entfallen. Das erzeugt bei deinen Kunden einen echten, gesetzlich getriebenen Handlungsdruck. Wenn du diesen Stichtag jetzt kommunikativ nutzt, verwandelst du unentschlossene Interessenten in kaufbereite Anfragen. Als Fachbetrieb brauchst du dafür zwei Dinge: die richtige Botschaft und einen planbaren Kanal, der diese Botschaft vor die richtigen Leute bringt.


Was ändert sich mit dem EEG 2027 wirklich?

Kurz: Die feste, staatlich garantierte Einspeisevergütung fällt für neue kleine PV-Anlagen weg und wird durch Direktvermarktung ersetzt. <cite index="9-2,9-3,9-4,9-5,9-6">Am 29. Juli 2026 hat das Bundeskabinett die Entwürfe für das EEG 2027 und das sogenannte Netzpaket verabschiedet. Die Kernbotschaft: Die feste Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen wird schrittweise abgeschafft. Stattdessen setzt die Bundesregierung auf verpflichtende Direktvermarktung, einen einheitlichen Fördersatz und den beschleunigten Rollout intelligenter Messsysteme.</cite>

Für dich als Fachbetrieb sind drei Punkte entscheidend:

  1. 1Der Stichtag ist real. <cite index="12-16,12-17,12-18">Für neue Solaranlagen unter 25 kW entfällt ab 2027 die dauerhafte feste Einspeisevergütung. Wer 2027 bis 2029 baut, erhält für begrenzte Zeit noch eine gestaffelte Übergangszahlung, danach ist Direktvermarktung vorgesehen. Bestandsanlagen und alle Anlagen, die bis Ende 2026 ans Netz gehen, behalten ihre feste 20-Jahres-Vergütung unangetastet.</cite>
  2. 2Es ist noch kein finales Recht. <cite index="14-7">Das ist ein Regierungsentwurf, kein geltendes Recht, der Bundestag berät ab September 2026.</cite> Das musst du in der Kommunikation sauber halten, sonst wirkst du unseriös.
  3. 3Der Grund für den Wegfall ist strukturell. <cite index="10-17,10-18">Die Einspeisevergütung ist nur noch bis Ende 2026 von der EU beihilferechtlich genehmigt. Deswegen muss eine EEG-Reform her, die eine Anschlussregelung für 2027 schafft.</cite>

Wichtig für die Beratung: Bestehende Anlagen sind nicht betroffen. <cite index="12-8">Läuft eine Anlage bereits, ändert sich nichts, die feste Vergütung gilt weiterhin für die vollen 20 Jahre ab Inbetriebnahme, unabhängig vom Ausgang der Reform.</cite> Diese Klarstellung nimmt Panik raus und macht dich zum vertrauenswürdigen Berater statt zum Angstverkäufer.


Warum ist der EEG-Stichtag der stärkste Kaufanlass 2026?

Weil er einen harten Termin liefert, der eine sonst endlose Kaufentscheidung erzwingt. PV ist ein klassisches Aufschiebe-Produkt: Der Kunde weiß, dass es sich lohnt, verschiebt die Entscheidung aber immer weiter. Ein gesetzlicher Stichtag durchbricht genau dieses Muster.

<cite index="6-8,6-9">Wer seine Solaranlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die Einspeisevergütung für 20 Jahre. Ab 2027 rechnen sich neue Anlagen wahrscheinlich schwerer.</cite> Diese Aussage ist für Endkunden hochrelevant und für dich ein sauberes Verkaufsargument, ohne Übertreibung.

Der Stichtag verkauft nicht die Anlage. Er verkauft die Dringlichkeit. Deine Aufgabe ist nur noch, mit der richtigen Botschaft vor genügend Interessenten zu stehen.

Dazu kommt: Der Wettbewerb schläft nicht. Sobald ein großer Teil der Branche über den Stichtag kommuniziert, entsteht Aufmerksamkeit im ganzen Markt. Wer jetzt vorne mitspielt, profitiert vom Rückenwind. Wer erst im November 2026 aufwacht, kämpft um Resttermine und volle Montagekalender, die keine Kapazität mehr haben.


Für wen lohnt sich der Stichtag als Verkaufsargument?

Für jeden PV-Betrieb mit freier Montagekapazität im zweiten Halbjahr 2026. Der Stichtag ist besonders stark bei Eigenheimbesitzern, die schon länger mit PV liebäugeln, aber noch nicht gebucht haben.

Der zweite, oft unterschätzte Hebel: Der Fokus verschiebt sich vom Einspeisen zum Eigenverbrauch. <cite index="14-10,14-13">Eigenverbrauch ist 4- bis 5-mal wertvoller als Einspeisung: Netzstrom kostet 2026 im Schnitt 37,0 ct/kWh, die Überschusseinspeisung bringt nur 7,78 ct/kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist damit rund das Vier- bis Fünffache wert.</cite> Das öffnet dir die Tür für Speicher, Wärmepumpe und Wallbox als logische Zusatzverkäufe.

<cite index="2-7">Eigenverbrauch, Batteriespeicher und eine intelligente Steuerung werden für neue Photovoltaikanlagen wichtiger als die langfristige Vergütung eingespeister Überschüsse.</cite> Genau hier positionierst du dich als Komplettanbieter, nicht als Modul-Verleger.


Welche Zahlen belegen den Handlungsdruck?

Drei belastbare Kennzahlen aus dem aktuellen Reformumfeld, die du in Beratung und Werbung nutzen kannst.

6,2 ct/kWh
geplanter einheitlicher Fördersatz für neue Dachanlagen (Kabinettsentwurf)
37,0 ct/kWh
durchschnittlicher Netzstrompreis 2026, den Eigenverbrauch spart
25 kW
Grenze, unter der ab 2027 keine feste Vergütung mehr vorgesehen ist

Zur Einordnung der Fördersätze: <cite index="8-4">Die Eckpunkte für neue Dachanlagen sind ein einheitlicher anzulegender Wert von 6,2 ct/kWh, eine Übergangszahlung von rechnerisch 5,2 ct/kWh über 36 Monate, ein Direktvermarktungsbonus von 1,5 ct/kWh über bis zu 48 Monate und ein gestaffelter Zugang nach Inbetriebnahmejahr.</cite>

Und der Grund, warum Eigenverbrauch das Zukunftsargument ist: <cite index="14-14">Laut Fraunhofer ISE liegen die Stromgestehungskosten kleiner Dachanlagen bei rund einem Drittel des Netzstrompreises, das ist der Grund, warum sich Eigenverbrauch rechnet.</cite>

Rechenbeispiel (rein illustrativ, keine Zusage): Ein Haushalt mit 4.000 kWh Eigenverbrauch pro Jahr spart bei rund 37 ct/kWh etwa 1.480 Euro Stromkosten jährlich, unabhängig von jeder Einspeisevergütung. Solche einfachen Rechnungen machen den Nutzen für den Kunden greifbar. Rechne immer mit den realen Werten des jeweiligen Haushalts.


Wie machst du aus dem Stichtag planbare Anfragen?

Indem du drei Bausteine kombinierst: eine klare Stichtag-Botschaft, einen skalierbaren Kanal und eine saubere Vorqualifizierung. Ein guter Anlass allein bringt dir keine Termine, wenn niemand ihn sieht oder wenn du im Chaos aus unqualifizierten Anrufen versinkst.

1. Botschaft. Formuliere den Stichtag als Nutzen, nicht als Angst. Statt "Panik, die Vergütung fällt weg" besser: "Sichere dir noch 2026 die volle 20-Jahres-Vergütung, danach ändert sich das System." Ehrlich, konkret, mit Termin.

2. Kanal. Werbeanzeigen auf Meta und Google bringen genau die Leute vor deine Botschaft, die gerade über PV nachdenken. Der Vorteil gegenüber Portalen: Die Anfrage gehört dir exklusiv, nicht fünf Betrieben gleichzeitig. Mehr dazu unter unseren Leistungen.

3. Vorqualifizierung. Rohe Formular-Leads kosten dich Zeit. Wir bei Anfragenfluss liefern exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen, damit dein Vertrieb nur mit echten Kaufinteressenten spricht. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.


Lead-Agentur oder Leadportal für den Stichtag?

Kurz: Für einen zeitkritischen Kaufanlass wie den EEG-Stichtag ist eine Agentur mit exklusiven, vorqualifizierten Anfragen meist überlegen, weil Geschwindigkeit und Exklusivität über den Abschluss entscheiden. Portale verkaufen dieselbe Anfrage oft mehrfach, was gerade bei knappem Zeitfenster den Preiskampf verschärft.

KriteriumLead-Agentur (z.B. Anfragenfluss)Leadportal / Marktplatz
Exklusivität der AnfrageExklusiv, nur dein BetriebHäufig an mehrere Betriebe verkauft
VorqualifizierungTelefonisch vorqualifiziertMeist reines Kontaktformular
Steuerung der BotschaftStichtag-Botschaft frei gestaltbarStandardisiert, kaum anpassbar
ReaktionszeitSchnell, direkt an deinen VertriebWettlauf gegen andere Käufer
MarkenaufbauDeine Marke wird sichtbarPortal-Marke steht im Vordergrund
Eignung für Stichtag-KampagneHoch, weil planbar und exklusivEingeschränkt durch Mehrfachverkauf

Beide Wege haben ihre Berechtigung. Wenn du aber einen befristeten Kaufanlass wie den EEG-Stichtag maximal ausnutzen willst, brauchst du volle Kontrolle über Botschaft, Timing und Exklusivität. Genau das leistet eine spezialisierte Agentur.


Was solltest du in der Kommunikation vermeiden?

Kurz: Keine falschen Fakten, keine überzogene Angst und keine Aussagen zu noch nicht beschlossenen Details als sicher.

  • Nicht "abgeschafft" mit "final beschlossen" verwechseln. <cite index="15-7,15-8,15-9">Im Herbst berät der Bundestag über die Gesetze. Insider rechnen damit, dass sich anschließend noch Nachbesserungsbedarf ergibt, sodass die Gesetze wohl erst Ende 2026 verabschiedet werden und zum 1. Januar in Kraft treten.</cite>
  • Bestandskunden nicht verunsichern. Wer schon eine Anlage hat, behält seine Vergütung. Diese Klarstellung schützt deinen Ruf.
  • Keine Renditegarantien. Rechenbeispiele immer als Beispiel kennzeichnen und mit realen Kundenwerten arbeiten.

Fazit: Nutze das Fenster, bevor es sich schließt

Der EEG-2027-Stichtag ist der klarste, gesetzlich getriebene Kaufanlass, den die PV-Branche seit Jahren hatte. Er wirkt aber nur bis Ende 2026, und nur, wenn du deine Botschaft vor genügend kaufbereite Interessenten bringst. Die Kombination aus einer sauberen Stichtag-Kommunikation und einem planbaren Kanal für exklusive, vorqualifizierte Anfragen entscheidet, ob du dieses Fenster füllst oder es ungenutzt verstreichen lässt.

Anfragenfluss betreut über 270 Fachbetriebe und hat mehr als 2.000 Vor-Ort-Termine ermöglicht, mit exklusiven, telefonisch vorqualifizierten Anfragen. Wenn du den EEG-Stichtag jetzt in planbare PV-Anfragen umwandeln willst, lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch prüfen, wie viele Termine in deiner Region realistisch drin sind. Starte jetzt über unseren Konfigurator oder nimm direkt Kontakt auf. Je früher du im zweiten Halbjahr 2026 startest, desto voller wird dein Montagekalender bis zum Stichtag.

Häufige Fragen

Fällt die feste Einspeisevergütung 2027 wirklich weg?

Nach dem am 29. Juli 2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Regierungsentwurf soll die feste Einspeisevergütung für neue kleine PV-Anlagen unter 25 kW ab 2027 entfallen und durch Direktvermarktung ersetzt werden. Es handelt sich noch um einen Entwurf, der Bundestag berät ab September 2026. Anlagen bis Ende 2026 behalten ihre volle Vergütung.

Bis wann muss die Anlage in Betrieb sein, um die 20-Jahres-Vergütung zu sichern?

Bis zum 31. Dezember 2026. Anlagen, die bis zu diesem Stichtag ans Netz gehen, behalten nach heutigem Stand ihre feste 20-Jahres-Vergütung nach geltendem EEG, unabhängig vom Ausgang der Reform. Das ist der zentrale Kaufanlass für 2026.

Sind bestehende PV-Anlagen von der Reform betroffen?

Nein. Läuft eine Anlage bereits, ändert sich nichts. Die feste Vergütung gilt weiterhin für die vollen 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Auch alle Neuanlagen, die bis Ende 2026 ans Netz gehen, genießen Bestandsschutz. Diese Klarstellung solltest du Bestandskunden aktiv kommunizieren.

Wie nutze ich den EEG-Stichtag als Fachbetrieb für mehr Anfragen?

Kombiniere eine ehrliche Stichtag-Botschaft mit einem planbaren Kanal für exklusive Anfragen. Werbeanzeigen bringen deine Botschaft vor Interessenten, die gerade über PV nachdenken, und eine telefonische Vorqualifizierung sorgt dafür, dass dein Vertrieb nur mit echten Kaufinteressenten spricht.

Lohnt sich Photovoltaik ohne feste Einspeisevergütung überhaupt noch?

Ja, weil sich der wirtschaftliche Fokus vom Einspeisen zum Eigenverbrauch verschiebt. Netzstrom kostet 2026 im Schnitt rund 37 ct/kWh, während Solarstrom vom eigenen Dach deutlich günstiger ist. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist damit ein Vielfaches der Einspeisung wert, besonders in Kombination mit Speicher und Wärmepumpe.

Lead-Agentur oder Leadportal für eine Stichtag-Kampagne?

Für einen zeitkritischen Kaufanlass ist eine Agentur mit exklusiven, vorqualifizierten Anfragen meist überlegen, weil Geschwindigkeit, Exklusivität und Kontrolle über die Botschaft über den Abschluss entscheiden. Portale verkaufen dieselbe Anfrage oft mehrfach, was gerade im knappen Zeitfenster den Preiskampf verschärft.

Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?

Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.