GModG statt GEG 2026: So machst du Verunsicherung zu Wärmepumpen-Anfragen
Das GModG löst 2026 das GEG ab und streicht die 65-Prozent-Pflicht. Warum das für SHK-Betriebe kein Auftragskiller ist, sondern ein Anfragen-Hebel.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat 2026 das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst und die viel diskutierte 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen gestrichen. Für dich als SHK- oder Heizungsbetrieb heißt das nicht weniger Geschäft, sondern das Gegenteil: Der wegfallende gesetzliche Zwang verschiebt die Kaufentscheidung deiner Kunden vom "Muss" zum "Warum". Genau in dieser Verunsicherung liegt deine Chance, denn Hausbesitzer brauchen jetzt mehr denn je einen Fachbetrieb, der einordnet, rechnet und berät. Wer diese Beratungsnachfrage systematisch als Anfragen abgreift, gewinnt. Wer auf "der Markt bricht ein" wartet, verliert Termine an den Wettbewerber.
Was ändert das GModG konkret für Heizungsbetriebe?
Das GModG macht die Heizungsmodernisierung technologieoffener und flexibler, die pauschale 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen entfällt. <cite index="8-10">Die pauschale 65-Prozent-Regel für neue Heizungen entfällt und wird durch eine steigende Bio-Brennstoffquote ersetzt.</cite> Für dich im Tagesgeschäft bedeutet das: Der gesetzliche Automatismus, der viele Kunden Richtung Wärmepumpe geschoben hat, ist weg. Die Entscheidung wird wieder verkauft, nicht verordnet.
Wichtig für die Einordnung gegenüber Kunden: <cite index="7-9,7-10">Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird dabei nicht abgeschafft, sondern umbenannt und inhaltlich neu geordnet. Das bisherige Stammgesetz aus dem Jahr 2020 bleibt also rechtlich bestehen, nur unter neuem Namen und mit überarbeiteten Inhalten.</cite> Viele Hausbesitzer glauben aktuell, "das Heizungsgesetz ist weg" und sie müssten gar nichts mehr tun. Das ist der gefährlichste Irrtum und gleichzeitig dein bester Gesprächseinstieg.
<cite index="7-11,7-12">Im Kern macht das GModG die Vorgaben zur Heizungsmodernisierung technologieoffener und flexibler, während es an anderer Stelle neue, verbindliche Effizienzanforderungen einführt. Wer ohnehin auf Wärmepumpe, Fernwärme oder Biomasse setzen wollte, kann das weiterhin tun.</cite>
Warum entstehen jetzt MEHR Anfragen, nicht weniger?
Weil Wegfall der Pflicht nicht Wegfall des Bedarfs bedeutet, sondern Wegfall der Klarheit. Und Unklarheit erzeugt Beratungsnachfrage.
Drei Treiber sorgen dafür, dass die Nachfrage nach qualifizierter Heizungsberatung eher steigt:
- 1Verunsicherung durch die Debatte. <cite index="15-11,15-12">Die politische Debatte um das Heizungsgesetz hat in der Öffentlichkeit für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Bauherren und Hauseigentümer haben deshalb oft falsche Vorstellungen davon, was das Gesetz wirklich verlangt.</cite> Ein Kunde, der nicht weiß, was gilt, ruft einen Fachbetrieb an. Wenn er dich findet.
- 2Steigende Betriebskosten fossiler Anlagen. Trotz gestrichener Pflicht bleibt fossiles Heizen ein Kostenrisiko. Die CO2-Bepreisung und der EU-Emissionshandel verteuern Gas und Öl mittelfristig weiter, was die Wärmepumpe wirtschaftlich attraktiv hält.
- 3Weiterhin hohe Förderung. Der wirtschaftliche Anreiz bleibt bestehen. <cite index="10-16,10-17,10-18">Wärmepumpen und Fernwärme gelten weiterhin als zentrale Säulen der Wärmewende. Daher sollen sie bis mindestens 2029 wie bisher gefördert werden. Der Austausch einer fossilen Heizung gegen ein klimaschonendes Heizsystem kann also auch in den nächsten Jahren mit bis zu 70 % der Investitionskosten bezuschusst werden.</cite>
Nicht der Gesetzeszwang verkauft die Wärmepumpe, sondern der Betrieb, der die Verunsicherung in eine klare Rechnung übersetzt.
Welche Mythen kannst du im Kundengespräch entkräften?
Genau die Mythen, die aktuell Aufträge blockieren. Jeder widerlegte Mythos ist eine offene Tür für einen Vor-Ort-Termin.
Es halten sich hartnäckig falsche Vorstellungen. <cite index="15-13,15-14,15-15">Mythos: Alle Gasheizungen müssen sofort raus. Falsch. Bestehende Heizungen dürfen weiterbetrieben werden, auch über 2024 hinaus.</cite> Und weiter: <cite index="9-11,9-12">Bestehende Heizungen dürfen weiterhin betrieben werden, auch wenn sie mit Gas oder Öl arbeiten. Das Heizungsgesetz verpflichtet dich nicht dazu, eine funktionierende Anlage in deinem Haus sofort zu ersetzen, weder vor noch nach der Reform 2026.</cite>
Das ist für dich Gold wert: Der Kunde ohne Zeitdruck ist kein verlorener Kunde, sondern ein Kunde, der eine ehrliche Entscheidungsgrundlage sucht. Wer ihm diese liefert, bekommt den Auftrag, auch ohne Gesetzeszwang.
Wärmepumpe vs. fossile Heizung: Wie argumentierst du wirtschaftlich?
Über die Vollkostenrechnung, nicht über die Anschaffung. Denn die Wärmepumpe gewinnt meist erst über die Betriebsjahre, und genau das musst du dem Kunden sichtbar machen.
Die folgende Tabelle ist ein vereinfachtes Beispiel zur Struktur des Gesprächs. Die konkreten Zahlen hängen immer von Gebäude, Region und Förderung ab und müssen individuell gerechnet werden.
| Kriterium | Wärmepumpe | Gasheizung | Ölheizung |
|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Zwang unter GModG | entfällt | entfällt | entfällt |
| Förderfähigkeit | hoch, bis zu 70 % | eingeschränkt | eingeschränkt |
| CO2-Kostenrisiko langfristig | gering | steigend | steigend |
| Wahlfreiheit nach GModG | ja | ja | ja |
| Beratungsbedarf des Kunden | hoch | mittel | mittel |
Zur Orientierung eine kursierende Vollkostenbetrachtung aus dem Markt, ausdrücklich als Beispielrechnung zu verstehen: <cite index="16-3">Eine Wärmepumpe kostet über 20 Jahre rund 38.500 Euro gegenüber 52.520 Euro für eine Gas- und 58.210 Euro für eine Ölheizung im Referenz-Einfamilienhaus.</cite> Ob das für das konkrete Haus deines Kunden gilt, klärt erst deine Vor-Ort-Aufnahme. Genau deshalb ist der qualifizierte Termin so wertvoll.
Ein zusätzliches Zeitargument: <cite index="16-4">Wer 2026 die Heizung tauscht, sichert sich mit dem 20-Prozent-Geschwindigkeitsbonus die höchste Förderstufe, dieser Bonus sinkt ab 2029.</cite>
Wie wandelst du diese Verunsicherung planbar in Anfragen um?
Indem du nicht auf Empfehlungen wartest, sondern die Beratungsnachfrage aktiv abholst und vorqualifizierst. Drei Bausteine entscheiden.
1. Sichtbarkeit auf die richtigen Fragen. Deine Kunden googeln aktuell "muss ich meine Gasheizung tauschen", "lohnt sich Wärmepumpe 2026" oder "GModG was gilt jetzt". Wer dort mit klaren Antworten und einem Beratungsangebot auftaucht, gewinnt die Anfrage. Genau hier setzen gezielte Werbeanzeigen und Lead-Generierung an.
2. Vorqualifizierung statt Zettelwirtschaft. Nicht jede Anfrage ist ein Auftrag. Die entscheidende Arbeit passiert vor dem Termin: Passt das Gebäude, ist Budget da, ist der Kunde Eigentümer und entscheidungsbereit? Bei Anfragenfluss übernimmt das eine telefonische Vorqualifizierung, sodass dein Monteur nur zu Terminen fährt, die sich rechnen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen.
3. Exklusivität. Eine Anfrage, die parallel an fünf Betriebe geht, ist ein Preiskampf. Eine exklusive, vorqualifizierte Anfrage ist ein Verkaufsgespräch. Der Unterschied entscheidet über deine Abschlussquote. Was Betriebe dazu berichten, liest du in den Kundenstimmen.
Lead-Agentur oder Leadportal: Was passt für dein GModG-Geschäft?
Kurz gesagt: Ein Portal liefert Menge und Wettbewerb, eine spezialisierte Agentur liefert Exklusivität und Vorqualifizierung. Für beratungsintensive Wärmepumpen-Projekte nach dem GModG zählt Qualität mehr als Masse.
| Kriterium | Leadportal | Spezialisierte Lead-Agentur |
|---|---|---|
| Exklusivität der Anfrage | oft geteilt | exklusiv möglich |
| Vorqualifizierung | meist gering | telefonisch, individuell |
| Passung zur Region/Gewerk | breit gestreut | gezielt steuerbar |
| Preislogik | pro Lead, Wettbewerb | Zusammenarbeit auf Termine |
| Eignung für Wärmepumpe | begrenzt | hoch |
Beide Modelle haben ihre Berechtigung, und Portale wie die großen Vermittler haben durchaus Reichweite. Für das GModG-Zeitalter mit hohem Beratungsbedarf pro Kunde ist der begrenzende Faktor jedoch selten die Anzahl der Kontakte, sondern deren Qualität. Ein teurer Monteur, der zu unpassenden Terminen fährt, kostet dich mehr als jeder Lead-Preis.
Für wen lohnt sich der aktive Anfragen-Aufbau jetzt?
Für jeden SHK-, Heizungs- und Wärmepumpen-Betrieb, der freie Montagekapazität hat und nicht ausschließlich von Bestandskunden leben will. Besonders lohnt es sich für dich, wenn folgende Punkte zutreffen:
- Du hast Monteure oder Kapazität, die du auslasten musst.
- Deine Anfragen kommen bisher fast nur über Empfehlung und schwanken stark.
- Du willst planbar wachsen, statt auf Zufall zu hoffen.
- Du verlierst Termine, weil dein Wettbewerber schneller sichtbar ist.
Die GModG-Reform hat den Markt nicht kleiner gemacht, sie hat ihn beratungsintensiver gemacht. Das spielt genau den Betrieben in die Hände, die früh am Kunden sind und ihm Sicherheit geben.
Das GModG nimmt deinen Kunden den Zwang, aber nicht den Bedarf. Wer jetzt sichtbar ist, sauber vorqualifiziert und exklusiv arbeitet, verwandelt die aktuelle Verunsicherung in volle Auftragsbücher. Lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch prüfen, wie viele qualifizierte Wärmepumpen-Anfragen in deiner Region realistisch sind und wie eine Zusammenarbeit für deinen Betrieb aussehen könnte. Starte jetzt über unseren Konfigurator oder nimm direkt Kontakt mit uns auf. Anfragenfluss, dein Partner für planbar mehr Anfragen aus Freiburg.
Häufige Fragen
Was ist das GModG und ersetzt es das GEG wirklich?
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist die Reform des GEG. Rechtlich wird das GEG nicht abgeschafft, sondern umbenannt und inhaltlich neu geordnet. Das bisherige Stammgesetz aus dem Jahr 2020 bleibt bestehen, nur unter neuem Namen und mit technologieoffeneren Vorgaben.
Ist die 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen weggefallen?
Ja. Die pauschale 65-Prozent-Regel für neue Heizungen entfällt und wird durch eine steigende Bio-Brennstoffquote ersetzt. Eigentümer wählen die Heiztechnik damit wieder frei. Der Beratungsbedarf steigt dadurch eher, weil die Entscheidung nicht mehr per Gesetz vorgegeben ist.
Bricht durch das GModG der Wärmepumpen-Markt für Heizungsbetriebe ein?
Nein. Der gesetzliche Zwang fällt weg, der Bedarf bleibt. Wärmepumpen gelten weiter als zentrale Säule der Wärmewende und sollen bis mindestens 2029 gefördert werden, mit bis zu 70 Prozent der Investitionskosten. Zudem verteuern CO2-Bepreisung und Emissionshandel fossiles Heizen mittelfristig.
Wie mache ich aus der Verunsicherung der Hausbesitzer konkrete Anfragen?
Über drei Bausteine: Sichtbarkeit auf die Fragen, die Kunden aktuell googeln, telefonische Vorqualifizierung statt ungefilterter Kontakte und Exklusivität statt geteilter Leads. So fahren deine Monteure nur zu Terminen, die sich rechnen.
Muss ein Hausbesitzer seine funktionierende Gasheizung jetzt austauschen?
Nein. Bestehende Heizungen dürfen weiterhin betrieben werden, auch mit Gas oder Öl. Es gibt keine Pflicht, eine funktionierende Anlage sofort zu ersetzen, weder vor noch nach der Reform 2026. Dieser Fakt ist ein starker Gesprächseinstieg, weil er eine der häufigsten Fehlannahmen entkräftet.
Lead-Agentur oder Leadportal, was passt für Wärmepumpen-Anfragen besser?
Ein Portal liefert Menge, oft aber geteilte Anfragen und Preiswettbewerb. Eine spezialisierte Agentur liefert exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen mit hoher Passung zu Region und Gewerk. Bei beratungsintensiven Wärmepumpen-Projekten zählt Qualität meist mehr als reine Kontaktmenge.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.