Google Ads für PV- und Heizungsbetriebe 2026: Was ein Klick kostet
Was ein qualifizierter Anfrage-Klick 2026 wirklich kostet, warum SHK das teuerste Handwerkssegment bei Google ist und wie du deinen Cost-per-Lead sauber kontrollierst.
Ein qualifizierter Klick auf eine Google-Suchanzeige kostet PV- und Heizungsbetriebe 2026 im Schnitt zwischen 2 und 6 Euro, in umkämpften Regionen und bei Notdienst- oder Wärmepumpen-Keywords auch mehr. Der Klickpreis allein sagt aber nichts über deinen Erfolg. Entscheidend ist der Cost-per-Lead (CPL), also was dich eine echte Kundenanfrage kostet, und der liegt bei sauber optimierten Handwerkskampagnen realistisch bei 60 bis 90 Euro pro Anfrage. Google Ads lohnt sich für dich, wenn du Conversion-Tracking, eine passende Landingpage und ein Budget von mindestens einigen Hundert Euro pro Monat mitbringst. Ohne diese Basis verbrennst du Geld, egal wie günstig der einzelne Klick ist.
Für Geschäftsführer von PV-, Wärmepumpen-, SHK- und Elektrobetrieben ist das mehr als eine Marketing-Frage. Der Markt hat sich gedreht: <cite index="10-1,10-2">Im Jahr 2025 sind rund 17,5 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland neu installiert worden, verglichen mit 2024, als 17,7 GW installiert wurden, ein leichter Rückgang des Photovoltaik-Marktes.</cite> Gleichzeitig <cite index="12-3">ist das Photovoltaik-Heimsegment im vergangenen Jahr um rund 25 Prozent eingebrochen.</cite> Kurz: Es gibt weniger warme Nachfrage, die von allein reinkommt. Wer jetzt planbar Anfragen will, muss aktiv Nachfrage einkaufen und dabei jeden Euro im Blick behalten.
Was kostet ein Klick bei Google Ads für PV und Heizung 2026?
Ein Klick kostet dich je nach Gewerk, Keyword und Region grob 1,50 bis 6 Euro, bei Notdienst- und Spezial-Keywords auch darüber. Das ist der reine Cost-per-Click (CPC), noch keine Anfrage.
Handwerk gehört zu den mittelpreisigen bis teuren Google-Ads-Segmenten. <cite index="8-9,8-18,8-19,8-20">Handwerker zahlen etwa 1,50 bis 3,50 Euro pro Klick, Sanitär und Heizung dagegen 2,00 bis 5,00 Euro, wobei Notdienst-Keywords am teuersten sind.</cite> Der Grund ist einfach: Der Wettbewerb um Begriffe wie "Wärmepumpe Kosten" oder "Heizung installieren" ist hoch, weil ein einzelner Auftrag viel wert ist. <cite index="3-8,3-9">SHK ist das umkämpfteste Google-Ads-Segment im Handwerk, und das zu Recht: Eine neue Heizung bringt schnell 8.000 bis 15.000 Euro Auftragswert.</cite>
International liegt das Niveau noch höher. <cite index="1-12">Zu den Branchen mit den höchsten durchschnittlichen Klickpreisen zählen laut den WordStream-Benchmarks 2025 Anwälte, Zahnärzte und Home & Home Improvement (jeweils rund 7,85 US-Dollar).</cite> Der deutsche Markt liegt allerdings meist darunter, weil der Wettbewerb geringer ist.
Drei Faktoren bestimmen, ob du am unteren oder oberen Ende der Spanne landest:
- Region: <cite index="3-16">Wer in einer ländlichen Region wirbt, zahlt für die gleichen Keywords 20 bis 40 Prozent weniger als in Hamburg oder anderen Großstädten.</cite>
- Keyword-Intent: Notdienst und "in meiner Nähe jetzt" kosten mehr als informationsgetriebene Suchen.
- Qualitätsfaktor: <cite index="2-11">Höhere Anzeigenrelevanz, höhere Klickrate und bessere Landingpages senken den CPC.</cite>
| Gewerk / Keyword-Typ | CPC-Spanne (Richtwert) | Besonderheit |
|---|---|---|
| Photovoltaik / Solar | 2,00 bis 4,50 Euro | Nachfrage rückläufig, Wettbewerb um warme Leads steigt |
| Wärmepumpe | 3,00 bis 6,00 Euro | Förderthema, hoher Auftragswert, viel Recherche |
| SHK / Heizung allgemein | 2,00 bis 5,00 Euro | umkämpftestes Handwerkssegment |
| SHK Notdienst | 4,00 bis 7,00 Euro+ | dringlicher Intent, höchste Klickpreise |
| Elektro allgemein | 1,50 bis 3,50 Euro | breiter Suchraum, oft günstiger |
Was ist der Unterschied zwischen CPC und Cost-per-Lead?
Der CPC ist, was ein Klick kostet. Der Cost-per-Lead ist, was eine echte Anfrage kostet. Nur der CPL entscheidet über deine Rentabilität.
Rechne es an einem Beispiel durch. Angenommen, dein CPC liegt bei 3 Euro und von 100 Klicks hinterlassen 5 Personen eine Anfrage (Conversion-Rate 5 Prozent). Dann kosten dich 100 Klicks 300 Euro, du bekommst 5 Anfragen, und dein CPL liegt bei 60 Euro. Verdoppelst du die Conversion-Rate auf 10 Prozent, halbiert sich dein CPL auf 30 Euro, ohne dass sich am Klickpreis irgendetwas ändert. Deshalb ist die Landingpage oft der größere Hebel als das Gebot.
Ein höherer Klickpreis ist nicht schlecht, wenn die Anfragen dahinter besser konvertieren. Wichtiger als der reine CPC ist, was dich am Ende eine unterschriftsreife Anfrage kostet.
Diese Logik bestätigt sich in der Praxis. <cite index="5-7,5-8">Ein höherer CPC ist nicht automatisch schlecht, wenn die Conversion Rate entsprechend mitsteigt. Wichtiger als der reine Klickpreis wird damit der Cost-per-Acquisition, dafür braucht der Algorithmus aber sauberes Conversion-Tracking als Datenbasis.</cite> Und ohne Zahlen ist alles Schätzung: <cite index="5-12">Ohne belastbare Daten zur Abschlussquote ist jede ROI-Rechnung nur eine Schätzung.</cite>
Warum die Anfrage nicht das Ende der Kette ist
Ein CPL von 60 Euro klingt gut. Aber eine Anfrage ist noch kein Auftrag. Wenn von 10 Anfragen nur 2 überhaupt terminreif sind, weil der Rest Preisjäger, Bastler oder falsche Regionen sind, liegt dein tatsächlicher Cost-per-Termin bei 300 Euro. Deshalb solltest du immer bis zur Abschlussquote durchrechnen, nicht bis zur Lead-Zahl. Genau hier setzt telefonische Vorqualifizierung an: Sie filtert unpassende Anfragen raus, bevor dein Vertrieb Zeit verliert. Mehr dazu unter unseren Leistungen.
Wie behältst du deinen Cost-per-Lead im Griff?
Du kontrollierst den CPL über fünf Stellschrauben: Tracking, Keywords, Landingpage, Region und Vorqualifizierung. Wer alle fünf sauber aufsetzt, senkt seinen CPL oft um ein Vielfaches, ohne mehr Budget.
- 1Conversion-Tracking zuerst. Ohne Tracking weißt du nicht, welches Keyword Anfragen bringt und welches nur Geld kostet. Der Google-Algorithmus optimiert nur so gut wie die Daten, die du ihm gibst.
- 2Long-Tail statt breit. <cite index="4-9">Long-Tail-Keywords wie "elektriker notdienst berlin mitte sonntag" statt nur "elektriker berlin" sind spezifischer, günstiger und konvertieren besser.</cite>
- 3Landingpage mit klarem Fokus. Eine eigene Seite pro Kampagne, ein klares Angebot, ein Formular. <cite index="3-15">Vorher-Nachher-Bilder auf der Landingpage verbessern die Conversion merklich.</cite>
- 4Region eng ziehen. Wirb nur dort, wo du liefern kannst und willst. Jeder Klick aus einer Region, in die du keinen Monteur schickst, ist verbranntes Geld.
- 5Anfragen vorqualifizieren. Ein Anruf vor der Termin-Weitergabe trennt kaufbereite Kunden von Zeitfressern und senkt deinen echten Cost-per-Termin drastisch.
Selbst schalten oder Agentur?
Beides kann funktionieren. Für kleine Testbudgets ist Eigenregie machbar, ab einem gewissen Budget und Anspruch rechnet sich Spezialisierung. <cite index="4-10,4-11">Google Ads kann man definitiv selber machen, die Plattform bietet Setup-Wizards und Automatisierung, aber mit wichtigen Vorbehalten.</cite> Der Haken: Zeit. Als Geschäftsführer eines Fachbetriebs ist deine Stunde auf der Baustelle oder im Vertrieb mehr wert als im Google-Ads-Backend.
Was kostet Google Ads pro Monat für einen Fachbetrieb?
Als Einstieg sind für lokale Betriebe ein paar Hundert Euro Monatsbudget realistisch, für messbare Lead-Generierung eher vierstellig. Entscheidend ist nicht die absolute Summe, sondern das Verhältnis von Kosten zu Auftragswert.
Als grobe Orientierung aus dem Markt: <cite index="4-1">Kleine lokale Unternehmen wie Handwerker liegen oft bei 300 bis 800 Euro pro Monat, mittelständische Unternehmen bei 1.000 bis 5.000 Euro pro Monat für messbare Lead-Generierung.</cite> Der große Vorteil gegenüber anderen Kanälen: <cite index="4-5,4-6">Bei Google Ads zahlst du nur für tatsächliche Klicks, nicht für Impressionen, und behältst volle Kontrolle über dein Tagesbudget und kannst jederzeit pausieren.</cite>
Rechne dein Budget rückwärts. Wenn ein Wärmepumpen-Auftrag dir 3.000 Euro Deckungsbeitrag bringt und du bei einem CPL von 80 Euro und einer Abschlussquote von 20 Prozent bleibst, kostet dich ein Auftrag rund 400 Euro an Werbung. Das ist ein sauberes Verhältnis. Diese Rechnung ist ein Beispiel, deine echten Werte hängen von Region, Gewerk und Vertriebsstärke ab.
Google Ads selbst schalten oder Anfragen einkaufen?
Beide Wege führen zu Anfragen, unterscheiden sich aber in Aufwand, Risiko und Exklusivität. Die folgende Tabelle stellt die drei gängigen Optionen für Fachbetriebe gegenüber.
| Kriterium | Google Ads selbst | Leadportal | Anfragenfluss |
|---|---|---|---|
| Kontrolle über Budget | hoch, aber eigener Aufwand | keine, Portal setzt Preis | gemeinsam gesteuert |
| Exklusivität der Anfrage | exklusiv | oft mehrfach verkauft | exklusiv |
| Vorqualifizierung | selbst zu leisten | meist keine | telefonisch vorqualifiziert |
| Zeitaufwand für dich | hoch | gering | gering |
| Lernkurve / Risiko | hoch am Anfang | Streuverlust bei Mehrfachverkauf | planbar, betreut |
| Fokus | alle Branchen | breit | PV, WP, SHK, Elektro |
Leadportale sind für einen schnellen Einstieg attraktiv, weil du sofort Anfragen bekommst. Der Nachteil: Anfragen werden dort häufig an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft, sodass du gegen drei bis fünf Wettbewerber um denselben Kunden konkurrierst. Wir behandeln Portale nicht als Feindbild, sie erfüllen einen Zweck. Aber wenn Exklusivität und Vorqualifizierung dir wichtig sind, ist ein betreutes Modell meist die bessere Wahl. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.
Der teuerste Lead ist der, den du dir mit vier anderen Betrieben teilst und der am Ende nicht zu dir passt.
Für wen lohnt sich Google Ads, für wen nicht?
Google Ads lohnt sich, wenn du liefern kannst, was du bewirbst, und wenn du bereit bist, in Tracking und Landingpage zu investieren. Es lohnt sich nicht, wenn du nur mal "kurz testen" willst, ohne Datenbasis und ohne Kapazität, Anfragen schnell zu bearbeiten.
Gute Voraussetzungen hast du, wenn:
- du in deiner Region freie Kapazitäten oder Wachstumsziele hast,
- dein durchschnittlicher Auftragswert im vierstelligen Bereich liegt (PV, Wärmepumpe, Heizung),
- du Anfragen innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zurückrufen kannst,
- du bereit bist, mindestens 4 bis 8 Wochen Daten zu sammeln, bevor du urteilst.
Kritisch wird es, wenn dein Vertrieb Anfragen tagelang liegen lässt. Dann ist jeder Kanal Geldverschwendung, weil Geschwindigkeit über Abschluss entscheidet. Der Markt macht diesen Punkt gerade dringlicher: <cite index="14-16,14-18">Auf Dächern von Privathäusern und kleinen Gewerbebetrieben wurden rund 5,2 Gigawatt Leistung neu errichtet, ein Rückgang von 25 Prozent im Vergleich zu 2024.</cite> Wer weniger organische Nachfrage hat, muss aus jeder eingekauften Anfrage mehr machen.
Fazit: Klickpreis beobachten, Cost-per-Lead steuern
Der Klickpreis für PV- und Heizungsbetriebe liegt 2026 meist zwischen 2 und 6 Euro, aber das ist nur die Eintrittskarte. Deinen Erfolg steuerst du über den Cost-per-Lead und am Ende über den Cost-per-Termin. Die Hebel dafür sind sauberes Tracking, spitze Keywords, eine konvertierende Landingpage, enges Regio-Targeting und Vorqualifizierung. Wer diese Kette beherrscht, macht aus einem stagnierenden Markt planbare Auftragslage.
Du willst wissen, was ein exklusiver, telefonisch vorqualifizierter Termin in deiner Region und deinem Gewerk realistisch kostet, statt selbst monatelang zu testen? Dann lass uns deine Zahlen gemeinsam durchrechnen. Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch über Kontakt oder ermittle deinen Bedarf direkt im Konfigurator. Anfragenfluss betreut aus Freiburg über 270 Fachbetriebe und hat mehr als 2.000 Vor-Ort-Termine vereinbart. Wir zeigen dir konkret, wie sich dein Cost-per-Lead planbar in den Griff bekommen lässt.
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