Heizungs-Anfragen über Google Ads gewinnen 2026: So nutzt du die Heizsaison
Warum die Google-Ads-CPCs im Herbst steigen, wie viel Heizungs-Anfragen wirklich kosten und wie SHK-Betriebe die Heizsaison 2026 für volle Auftragsbücher nutzen.

Heizungs-Anfragen über Google Ads zu gewinnen lohnt sich 2026 für SHK-Betriebe, aber nur mit sauberer Vorbereitung und einem realistischen Budget. Der Grund für die typische Kostensteigerung im Herbst ist einfach: Wenn es kalt wird, suchen mehr Hausbesitzer nach einer neuen Heizung oder Wärmepumpe, gleichzeitig bieten mehr Betriebe auf dieselben Keywords. Diese saisonale Nachfragespitze treibt die Klickpreise (CPC) je nach Region erfahrungsgemäß um rund 20 bis 30 Prozent nach oben. Wer früh vorbaut, sich auf hochwertige Suchbegriffe konzentriert und Anfragen telefonisch vorqualifiziert, füllt die Auftragsbücher trotzdem planbar, statt teure Klicks zu verbrennen.
Wichtig vorab: Google Ads bringt dir Klicks und Formularanfragen. Ob daraus verkaufte Aufträge werden, entscheidet dein Prozess dahinter. Genau hier verlieren die meisten Betriebe Geld, nicht am Klickpreis selbst.
Warum steigen die Google-Ads-CPCs im Herbst um 20 bis 30 Prozent?
Die Klickpreise steigen im Herbst, weil Nachfrage und Wettbewerb gleichzeitig hochlaufen und Google die Preise nach dem Auktionsprinzip bildet. Sobald die erste Kältewelle kommt, springt die Suchnachfrage nach Heizungsthemen sprunghaft an. Mehr Suchende bedeuten aber auch, dass mehr Fachbetriebe und überregionale Portale auf dieselben Keywords bieten. Da jeder Klick über eine Auktion vergeben wird, treibt dieser Bieterwettkampf den durchschnittlichen CPC nach oben.
Dazu kommt ein technischer Effekt: Neue oder saisonal pausierte Kampagnen starten ohne Verlaufsdaten. Der Algorithmus muss erst "lernen", welche Klicks konvertieren, und in dieser Lernphase sind die Kosten pro Anfrage fast immer höher. Wer erst im Oktober startet, zahlt also doppelt: hohe Auktionspreise plus teure Lernphase.
Die günstigsten Herbst-Anfragen sichern sich die Betriebe, deren Kampagnen im Spätsommer bereits Daten gesammelt haben, nicht die, die im Kälteeinbruch panisch das Budget hochdrehen.
Ab wann solltest du deine Kampagnen hochfahren?
Idealerweise 6 bis 8 Wochen vor der ersten erwarteten Nachfragespitze, also spätestens im August oder September. In dieser Vorlaufzeit kann der Algorithmus optimieren, du kannst schlechte Suchbegriffe ausschließen und deine Landingpage testen, solange die Klicks noch günstiger sind. Wenn dann im Herbst die teure Phase kommt, läuft deine Kampagne bereits effizient.
Was kostet eine Heizungs-Anfrage über Google Ads wirklich?
Eine belastbare Pauschale gibt es nicht, aber du solltest zwischen Klickpreis, Anfragekosten und Auftragskosten klar unterscheiden. Der CPC ist nur die erste Stufe. Entscheidend ist, was am Ende eine verkaufte Heizung kostet.
Rechne dich immer von hinten durch. Ein Beispiel (bewusst als Rechenbeispiel gekennzeichnet, keine garantierten Werte):
- 100 Klicks bei einem angenommenen CPC im Herbst
- davon 5 Formularanfragen (5 Prozent Conversion-Rate der Landingpage)
- davon 2 qualifizierte Termine nach telefonischer Prüfung
- davon 1 Auftrag
In diesem Beispiel kostet dich ein Auftrag den Gegenwert von 100 Klicks. Ob das rentabel ist, hängt allein von deiner Marge pro Heizungs- oder Wärmepumpen-Projekt ab. Bei durchschnittlichen Auftragswerten im hohen vier- bis fünfstelligen Bereich rechnet sich das für die meisten SHK-Betriebe deutlich, selbst bei steigenden CPCs.
Warum ist der reine CPC die falsche Kennzahl?
Weil ein niedriger Klickpreis dir nichts nützt, wenn die Anfragen nicht kaufbereit sind. Günstige, breite Keywords wie "Wärmepumpe Nachteile" oder "Heizung Förderung" ziehen viele Informationssuchende an, die noch weit vom Auftrag entfernt sind. Teurere, kaufnahe Begriffe wie "Wärmepumpe einbauen lassen [Stadt]" bringen weniger, aber deutlich wertvollere Anfragen. Deine Zielgröße ist der Cost-per-Lead und der Cost-per-Auftrag, nicht der CPC.
Google Ads, Leadportal oder eigene Lead-Agentur: Was passt zu deinem SHK-Betrieb?
Alle drei Wege bringen Anfragen, unterscheiden sich aber stark in Exklusivität, Kontrolle und Aufwand. Google Ads in Eigenregie gibt dir volle Kontrolle, kostet aber Zeit und Know-how. Leadportale liefern schnell Kontakte, verkaufen diese aber oft mehrfach. Eine spezialisierte Agentur übernimmt Kampagnen und Vorqualifizierung, sodass bei dir nur kaufbereite Termine ankommen.
| Kriterium | Google Ads selbst | Leadportal | Lead-Agentur (spezialisiert) |
|---|---|---|---|
| Exklusivität der Anfrage | exklusiv | oft mehrfach verkauft | exklusiv |
| Kontrolle über Kampagne | vollständig | keine | hoch, in Abstimmung |
| Nötiges eigenes Know-how | hoch | gering | gering |
| Zeitaufwand im Betrieb | hoch | mittel (viel Nachtelefonieren) | gering |
| Vorqualifizierung | machst du selbst | selten | telefonisch inklusive |
| Kostenmodell | pro Klick | pro Lead | pro Kampagne/Anfrage |
| Steuerung der Anfragemenge | flexibel | begrenzt | planbar |
Der größte Unterschied liegt in zwei Punkten: Exklusivität und Vorqualifizierung. Eine mehrfach verkaufte Portal-Anfrage konkurriert sofort mit drei bis fünf anderen Betrieben, das drückt deine Abschlussquote. Eine exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfrage kommt nur bei dir an und ist im Idealfall schon auf Ernsthaftigkeit, Eigentum und Budget geprüft. Wie das konkret abläuft, zeigen wir dir bei unseren Leistungen.
Wie sieht der Heizungsmarkt 2026 aus und warum ist das gut für dich?
Der Markt verschiebt sich klar Richtung Wärmepumpe, während fossile Heizungen einbrechen, das schafft massiven Beratungs- und Austauschbedarf. Für SHK-Betriebe, die sich früh positionieren, ist das eine der größten Nachfragechancen seit Jahren.
Die Zahlen zeigen die Richtung deutlich. <cite index="13-5,13-6">Mit 299.000 verkauften Einheiten ist die Wärmepumpe 2025 erstmals die meistverkaufte Heiztechnik des Jahres, mit einem Absatzplus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</cite> Gleichzeitig geht der fossile Markt zurück: <cite index="13-9,13-10">Der Absatz von Gasheizungen sank um 33 Prozent auf 229.000 Geräte, und bei Ölheizungen brach der Markt um 74 Prozent auf nur noch 22.500 Einheiten ein.</cite>
Interessant ist der Blick auf den Gesamtmarkt: <cite index="17-4,17-5,17-6">Der Absatz von Heizungen ist in Deutschland 2025 laut BDH auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen, die Hersteller setzten nur rund 627.000 Anlagen ab, 12 Prozent weniger als im schwachen Vorjahr.</cite> Das heißt: Der Kuchen ist kleiner geworden, aber die Wärmepumpe wächst gegen den Trend. Wer sichtbar ist, holt sich überproportional viel von der wachsenden Nachfrage.
Dazu kommt ein riesiges Bestandspotenzial. <cite index="15-14">Rund 5,6 Millionen der installierten Systeme im Bestand sind veraltet und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik.</cite> Jedes dieser Systeme ist ein potenzieller Auftrag, oft ausgelöst durch einen Ausfall im Winter, genau in deiner Google-Ads-Saison.
Wie wirkt sich die Förderung auf deine Anfragen aus?
Die staatliche Förderung bleibt ein zentraler Kaufauslöser, wurde 2026 aber angepasst und schrittweise reduziert. <cite index="2-10">Die KfW-Heizungsförderung läuft weiter, wird aber infolge von Einsparungen im Bundeshaushalt bis zum Jahr 2030 schrittweise gekürzt und sozialer gestaffelt.</cite> Für dich bedeutet das: Der Anreiz, jetzt zu handeln statt später, ist ein starkes Verkaufsargument. Nimm die Förderung aktiv in deine Anzeigentexte und Beratung auf, aber positioniere dich als Fachbetrieb, nicht als Förderberater.
Wie nutzt du die Heizsaison 2026 konkret für volle Auftragsbücher?
Kombiniere frühen Kampagnenstart, kaufnahe Keywords, eine überzeugende Landingpage und schnelle telefonische Vorqualifizierung. Dieser Vierklang entscheidet über deinen Erfolg, nicht das Budget allein.
- 1Früh starten. Kampagnen 6 bis 8 Wochen vor dem Kälteeinbruch aufsetzen, damit der Algorithmus vor der teuren Phase lernt.
- 2Kaufnahe Keywords priorisieren. Auf Begriffe mit klarer Auftragsabsicht setzen, informationslastige Suchen als Ausschluss oder separate Kampagne behandeln.
- 3Regional zuschneiden. Radius um dein Einzugsgebiet begrenzen, das senkt Streuverluste und den effektiven Cost-per-Auftrag.
- 4Landingpage optimieren. Klare Leistung, echte Referenzen, einfaches Formular, mobil schnell. Jeder Prozentpunkt mehr Conversion senkt deine Anfragekosten spürbar.
- 5Schnell reagieren. Wer eine Anfrage innerhalb weniger Minuten telefonisch kontaktiert, gewinnt deutlich häufiger den Auftrag als der Betrieb, der zwei Tage später zurückruft.
- 6Vorqualifizieren. Jede Anfrage vor dem Vor-Ort-Termin auf Eigentum, Zeithorizont und Budget prüfen, das spart teure Leerfahrten.
Warum ist Vorqualifizierung im Herbst besonders wertvoll?
Weil die Anfragemenge im Herbst hoch und die Qualität gemischt ist. Bei kalten Temperaturen fragen viele Menschen an, darunter Mieter, reine Preisvergleicher und Notfälle ohne Budget. Ohne Filter verbringt dein Team Stunden mit Anfragen, die nie zum Auftrag führen. Eine saubere telefonische Prüfung sortiert diese aus, bevor der Monteur ins Auto steigt. Wie unsere Kunden das erleben, liest du in den Kundenstimmen.
Fazit: So wird 2026 zu deinem stärksten Heizungsjahr
Google Ads bleibt 2026 einer der direktesten Wege, kaufbereite Heizungs- und Wärmepumpen-Anfragen zu gewinnen. Die steigenden Herbst-CPCs sind kein Grund zu warten, sondern ein Grund, früh und strukturiert vorzubauen. Entscheidend ist nicht der billigste Klick, sondern die günstigste verkaufte Anlage, und die erreichst du über exklusive, vorqualifizierte Anfragen und einen schnellen Prozess dahinter.
Wenn du wissen willst, wie viele planbare, exklusive Heizungs-Anfragen in deinem Einzugsgebiet realistisch sind, lass uns das in einem kostenlosen Erstgespräch durchrechnen. Wir haben über 270 Fachbetriebe begleitet und mehr als 2.000 Vor-Ort-Termine für unsere Kunden geschaffen. Prüfe deinen Standort direkt im Konfigurator oder nimm unverbindlich Kontakt auf, am besten jetzt, damit deine Kampagne läuft, bevor die Heizsaison und die Klickpreise anziehen.
Häufige Fragen
Warum steigen die Google-Ads-CPCs für Heizungen im Herbst?
Weil Nachfrage und Wettbewerb gleichzeitig steigen. Sobald es kalt wird, suchen mehr Hausbesitzer nach einer neuen Heizung, und mehr Betriebe bieten auf dieselben Keywords. Da Klicks über eine Auktion vergeben werden, treibt das die Preise erfahrungsgemäß um rund 20 bis 30 Prozent nach oben. Zusätzlich verteuert die Lernphase neu gestarteter Kampagnen die Anfragen.
Wann sollte ein SHK-Betrieb seine Google-Ads-Kampagne starten?
Idealerweise 6 bis 8 Wochen vor der ersten erwarteten Nachfragespitze, also spätestens im August oder September. In dieser Vorlaufzeit optimiert der Algorithmus bei noch günstigeren Klicks, sodass die Kampagne im teuren Herbst bereits effizient läuft.
Was kostet eine Heizungs-Anfrage über Google Ads?
Eine feste Pauschale gibt es nicht. Wichtig ist, Klickpreis, Anfragekosten und Auftragskosten zu trennen. Entscheidend ist, was eine verkaufte Anlage kostet, nicht der einzelne Klick. Bei den üblichen hohen Auftragswerten für Heizungen und Wärmepumpen rechnet sich Google Ads für die meisten Betriebe auch bei steigenden CPCs.
Ist Google Ads oder ein Leadportal besser für SHK-Betriebe?
Das hängt von deinen Zielen ab. Leadportale liefern schnell Kontakte, verkaufen diese aber oft mehrfach an mehrere Betriebe. Google Ads in Eigenregie bringt exklusive Anfragen, erfordert aber Know-how und Zeit. Eine spezialisierte Agentur verbindet exklusive Kampagnen mit telefonischer Vorqualifizierung, sodass nur kaufbereite Termine ankommen.
Wie wichtig ist die Reaktionszeit bei Heizungs-Anfragen?
Sehr wichtig. Wer eine Anfrage innerhalb weniger Minuten telefonisch kontaktiert, gewinnt den Auftrag deutlich häufiger als ein Betrieb, der erst Tage später zurückruft. In der Heizsaison entscheidet Schnelligkeit oft mehr über den Erfolg als die Höhe des Werbebudgets.
Lohnt sich die Investition in Heizungs-Werbung 2026 angesichts des schrumpfenden Marktes?
Ja, denn der Markt verschiebt sich. Die Wärmepumpe ist laut BDH 2025 mit 299.000 Einheiten erstmals meistverkaufte Heiztechnik, während fossile Systeme stark zurückgehen. Zusammen mit rund 5,6 Millionen veralteten Bestandsanlagen ergibt sich hoher Austauschbedarf. Wer sichtbar ist, holt sich überproportional viel der wachsenden Wärmepumpen-Nachfrage.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.