Torschluss-Marketing 2026: Auslaufende Einspeisevergütung als Anfragen-Hebel
Bis 31.12.2026 sichern sich Anlagen die feste Einspeisevergütung für 20 Jahre. So machst du daraus Dringlichkeits-Kampagnen in Meta- und Google-Ads.
Torschluss-Marketing bis zum 31.12.2026 ist für PV-Fachbetriebe der stärkste saisonale Anfragen-Hebel des Jahres, weil ein echter gesetzlicher Stichtag existiert: Wer seine PV-Anlage bis Jahresende in Betrieb nimmt, sichert sich nach dem aktuellen Gesetzentwurf die feste Einspeisevergütung für 20 Jahre, ab 2027 soll sie für Neuanlagen wegfallen. Das ist keine künstlich erfundene Verknappung, sondern belegbare Rechtslage, und genau das macht deine Werbeanzeigen glaubwürdig und konversionsstark. Du brauchst dafür ein sauberes Kampagnen-Setup in Meta- und Google-Ads, korrekte Aussagen (keine Falschversprechen) und einen Prozess, der die eingehenden Anfragen schnell in Termine verwandelt. Dieser Beitrag zeigt dir, wie du das rechtssicher und planbar umsetzt.
Warum ist der 31.12.2026 überhaupt ein echter Stichtag?
Weil die Bundesregierung das Ende der festen Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 2027 auf den Weg gebracht hat, während Bestandsanlagen und alle bis Jahresende angeschlossenen Anlagen geschützt bleiben.
<cite index="10-4,10-5">Das Kabinett hat am 29. Juli 2026 die EEG-Novelle beschlossen: Die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen soll ab 2027 enden.</cite> Für deine Kunden entscheidend ist die Bestandsschutz-Regel: <cite index="10-14,10-15,10-16,10-17,10-18">Die neue Regel gilt laut Pressemitteilung ausschließlich für Neuanlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen. Der Entwurf sieht ein geplantes Inkrafttreten zum 1. Januar 2027 vor. Wer seine Anlage also bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb nimmt, fällt nach dem Entwurf unter den Bestandsschutz und behält die feste Einspeisevergütung für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren plus Inbetriebnahmejahr.</cite>
Wichtig für deine Kommunikation: Der Wegfall ab 2027 ist noch nicht endgültig durch alle Instanzen. <cite index="19-3,19-4,19-5,19-6">Wichtig zur Einordnung: Das ist bisher ein Kabinettsbeschluss. Bundestag, Bundesrat und die EU-Kommission müssen noch zustimmen. Geplant ist das Inkrafttreten zum 1. Januar 2027, Änderungen sind möglich.</cite> Deshalb formulierst du in Anzeigen mit "geplant" oder "nach aktuellem Gesetzentwurf", nicht als feststehende Tatsache.
Welche Argumente tragen deine Torschluss-Kampagne wirklich?
Der stärkste Hebel ist die 20-jährige Vergütungsgarantie plus der Hinweis, dass Bestandsschutz noch nie rückwirkend angetastet wurde. Diese drei Kernaussagen sind belegbar und dürfen in deine Anzeigen:
- 120 Jahre feste Vergütung sichern. <cite index="19-1">Wer seine Anlage bis Ende 2026 ans Netz bringt, behält die feste Vergütung für 20 Jahre.</cite> Eine im September 2026 in Betrieb genommene Anlage läuft damit bis Ende 2046.
- 1Bestandsschutz ist historisch verlässlich. <cite index="16-4,16-5">Deutschland hat in über 25 Jahren EEG-Geschichte noch nie rückwirkend Vergütungssätze für Bestandsanlagen gekürzt. Genau dieser Bestandsschutz wird 2026 zum entscheidenden Faktor.</cite>
- 1Eigenverbrauch bleibt der eigentliche Werttreiber. Das ist dein ehrliches Gegenargument gegen reine Panikmache. <cite index="19-2">Der eigene Verbrauch ist rund viermal so viel wert wie die Einspeisung, daran ändert die Reform nichts.</cite>
Der Stichtag verkauft die Dringlichkeit, der Eigenverbrauch verkauft die Wirtschaftlichkeit. Beides gehört in deine Anzeige.
Vermeide dagegen absolute Formulierungen wie "letzte Chance auf Förderung überhaupt". Das ist sachlich falsch, weil auch nach 2027 eine reduzierte Übergangszahlung im Raum steht, und kann dir wettbewerbsrechtlich Ärger bringen.
Meta-Ads oder Google-Ads für Torschluss-Kampagnen?
Beide, aber mit unterschiedlicher Rolle: Google fängt die aktive Nachfrage von Leuten ab, die ohnehin schon nach dem Stichtag suchen, Meta erzeugt die Nachfrage bei Hauseigentümern, die den Stichtag noch gar nicht kennen. In der Jahresend-Phase spielen beide zusammen.
| Kriterium | Meta-Ads (Facebook/Instagram) | Google-Ads (Suche) |
|---|---|---|
| Nutzer-Intention | latent, Nachfrage wird geweckt | akut, aktiv suchend |
| Bester Kampagnen-Winkel | "Nur noch bis 31.12. sichern" als Störer | "Photovoltaik 2026 Stichtag" abfangen |
| Anfragen-Kosten | tendenziell niedriger pro Lead | tendenziell höher, aber kaufbereiter |
| Skalierbarkeit im Q4 | hoch, große Reichweite | durch Suchvolumen begrenzt |
| Vorlauf | Creatives und Testphase nötig | schneller live, Keyword-Setup |
| Ideal für | Reichweite und Terminvolumen | Abschlussnahe Anfragen |
Für die letzten Monate des Jahres gilt: Meta bringt dir das Volumen, Google die Sahnestücke. Wenn du beides parallel fährst, deckst du die gesamte Entscheidungsreise ab, von "ich wusste gar nicht, dass sich was ändert" bis "ich will jetzt ein Angebot". Wie wir dieses Zusammenspiel für Betriebe aufsetzen, siehst du in unseren Leistungen.
Wie baust du eine konversionsstarke Dringlichkeits-Anzeige auf?
Eine gute Torschluss-Anzeige nennt den Stichtag im Hook, den konkreten Vorteil in der Mitte und einen niedrigschwelligen nächsten Schritt am Ende. Halte dich an diese Struktur:
- Hook mit Datum: "Bis 31.12.2026 die feste Einspeisevergütung für 20 Jahre sichern." Ein konkretes Datum schlägt jedes vage "jetzt handeln".
- Nutzen statt Technik: Sprich über 20 Jahre Planungssicherheit und unabhängige Stromkosten, nicht über Wechselrichter-Wirkungsgrade.
- Ehrlicher Einwand-Killer: "Auch nach 2027 lohnt sich PV, aber die feste Vergütung gibt es nur noch bis Jahresende." Das nimmt Skeptikern den Wind aus den Segeln.
- Ein klarer Call-to-Action: "Kostenlose Machbarkeitsprüfung für dein Dach anfragen." Kein doppelter CTA, kein Formular mit 15 Feldern.
- Regionaler Bezug: Ortsname oder Landkreis im Text erhöht Relevanz und senkt die Anfragen-Kosten.
Zur seriösen Einordnung gehört, dass sich manche Details noch verschieben können. <cite index="15-8,15-9">Reiche hatte ursprünglich ab 2027 geplant, dass die feste Einspeisevergütung für neue, kleine PV-Anlagen komplett abgeschafft wird. Nach breiter Kritik ist inzwischen eine Übergangsfrist mit reduzierter Einspeisevergütung (5,2 Cent pro Kilowattstunde) für bis zu 36 Monate geplant.</cite> Das heißt: Nach 2027 verschwindet die Förderung nicht komplett, sie wird nur deutlich unattraktiver. Genau diese Differenz ist dein ehrliches Verkaufsargument.
Mit welchen Marktzahlen untermauerst du deine Kampagne?
Nutze wenige, belastbare Zahlen, die deine Landingpage und deine Anzeigen glaubwürdiger machen. Diese drei sind gut belegt:
Zum Kontext der aktuellen Sätze: <cite index="14-8,14-9,14-10">Seit dem 1. August 2026 gelten bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung, bis 31. Juli 2026 waren es 7,78 ct/kWh.</cite> Und die Degression läuft weiter, <cite index="8-9,8-10">zum 1. August 2026 sank die Einspeisevergütung planmäßig um 1 Prozent (halbjährliche Degression).</cite> Beide Fakten belegen den Trend "wer wartet, bekommt weniger", ganz ohne dass du übertreiben musst.
Wichtig als Fairness-Hinweis in deiner Kommunikation: Der Wegfall trifft vor allem die Einspeisung, nicht den Eigenverbrauch. <cite index="8-4">Für die meisten privaten Betreiber wirkt sich das Solarspitzengesetz daher bislang kaum auf den Ertrag aus.</cite> Wenn du das erwähnst, wirkst du kompetent statt panisch, und genau das schätzen hochwertige Anfragen.
Wie verhinderst du, dass die Anfragen im Weihnachtstrubel verpuffen?
Indem du die Reaktionszeit auf Minuten drückst und jede Anfrage telefonisch vorqualifizierst, bevor dein Vertrieb einen Termin blockt. Genau am Jahresende, wenn Kalender voll und Ferien nah sind, entscheidet Geschwindigkeit über Abschluss.
Das größte Problem bei Torschluss-Kampagnen ist nicht die Anfragenmenge, sondern die Verarbeitung. Wenn 40 Anfragen in einer Woche reinkommen und dein Büro erst drei Tage später zurückruft, hat der Interessent längst beim Wettbewerb unterschrieben, oder gemerkt, dass die Inbetriebnahme bis Jahresende gar nicht mehr klappt. Deshalb ist ein sauberer Prozess Pflicht:
- 1Sofort-Reaktion: Anfrage bestätigen und Rückruf innerhalb weniger Minuten.
- 2Telefonische Vorqualifizierung: Budget, Dachsituation, Zeitfenster und Ernsthaftigkeit klären, bevor ein Vor-Ort-Termin gesetzt wird.
- 3Exklusivität: Jede Anfrage geht nur an deinen Betrieb, nicht parallel an vier Wettbewerber.
- 4Klarer Terminkalender: Nur so viele Kampagnen-Anfragen erzeugen, wie du bis 31.12. auch bedienen kannst.
Genau hier setzen wir bei Anfragenfluss an: exklusive, telefonisch vorqualifizierte Anfragen, damit dein Vertrieb nur noch mit Leuten spricht, die wirklich bauen wollen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen und Kundenstimmen.
Für wen lohnt sich Torschluss-Marketing zum Jahresende besonders?
Für PV-Betriebe mit freien Montagekapazitäten im Q4 und einem funktionierenden Angebots- und Follow-up-Prozess. Wer beides hat, macht aus dem Stichtag planbaren Umsatz.
Weniger geeignet ist die Kampagne, wenn dein Kalender ohnehin bis ins nächste Jahr voll ist oder dein Team Rückrufe nicht zeitnah schafft. Dann verbrennst du Werbebudget an Anfragen, die du nicht bedienen kannst. In dem Fall lohnt sich der Fokus eher auf Mitarbeitergewinnung, damit du im nächsten Jahr skalieren kannst. Für alle anderen ist das Jahresende die beste Gelegenheit des Jahres, weil der Entscheidungsdruck real ist und die Konkurrenz oft zu spät startet.
Wir sitzen in Freiburg und arbeiten ausschließlich mit PV-, Wärmepumpen-, SHK- und Elektro-Fachbetrieben. Das heißt: Wir kennen die Anfragen-Dynamik am Jahresende und wissen, welche Anzeigen-Winkel bei Hauseigentümern zünden, ohne dass du unseriös wirkst.
Der 31.12.2026 kommt schneller, als dein Kalender es zulässt. Wenn du das Jahresende als Anfragen-Hebel nutzen willst, lass uns jetzt sprechen: Wir prüfen kostenlos, ob und wie eine Torschluss-Kampagne für deinen Betrieb rechnet, und wie viele exklusive, vorqualifizierte Anfragen du bis Jahresende realistisch bedienen kannst. Starte mit einer unverbindlichen Anfragen-Validierung im Erstgespräch oder stell dir dein Setup direkt im Konfigurator zusammen.
Mehr qualifizierte Anfragen für deinen Betrieb?
Im Validierungsgespräch zeigen wir dir, wie das AFVQ-System Vor-Ort-Termine in deinen Kalender bringt.